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Wikileaks: Eine gute Plattform für Dokumente?

Lesezeit: < 1 Minute Seit einige geheime Dokumente auf Wikileaks veröffentlicht wurden, ist die Plattform in aller Munde. Gefährdet Wikileaks militärische Projekte oder handelt es sich primär um eine wichtige Informationsquelle? Die Meinungen zu diesem Thema gehen stark auseinander.

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Wikileaks: Eine gute Plattform für Dokumente?

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Als Wikileaks die ersten geheimen Dokumente zum Irakkrieg veröffentlichte, ging ein Aufschrei durch die Politik. Die veröffentlichten Informationen würden das Leben von Soldaten gefährden, hieß es. Und möglicherweise seien auch militärische Erfolge dadurch unsicher geworden. Doch stecken in der Veröffentlichung geheimer Informationen wirklich nur Risiken?

Wikileaks: Was ist das überhaupt?
Das Prinzip von Wikileaks ist ähnlich wie das von Wikipedia. Ein möglichst großer Pool an Informationen soll den Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Nur dass es sich hier nicht um ein Lexikon handelt, sondern um eine Datenbank von Dokumenten. Einige davon sind streng geheim und hoch brisant.

Erst kürzlich wurden Dokumente veröffentlicht, die militärische Strategien im Irakkrieg enthielten. Und nicht alle von ihnen sprechen eine Sprache von Menschenrecht. Da ist es kein Wunder, dass die Politik aufbegehrt.

Die Folgen von Wikileaks
Doch auch die Bevölkerung begehrt auf. Gerade die geheimen Dokumente bestätigen den Verdacht von Menschenrechtlern, dass überall auf der Welt mehr Gesetze missachtet und mehr Menschenrechte gebrochen werden, als bisher gedacht. Die Folge: Die Bürger verlangen von ihrer Regierung mehr Transparenz. Seit dem Start von Wikileaks wurden daher zahlreiche unterschiedliche Projekte ins Leben gerufen:

  • Seiten, die über den Bundeshaushalt informieren
  • Informationen über die Abstimmungen im US-Kongress
  • Übersichten über Lobbygruppen, die die Regierungen beeinflussen

Ist Wikileaks hilfreich oder gefährlich?
Hochrangige Politiker mögen Recht haben, was die Veröffentlichung geheimer Akten angeht. Risiken können hieraus sicherlich entstehen. Doch sind die Regierungen durch Wikileaks weltweit gezwungen, ihre Entscheidungen öffentlich transparenter zu machen.

Andernfalls sorgt die Dokumentenplattform dafür, dass eine Regierung ihr Gesicht verlieren kann. Dadurch können die Bürger eines Landes besser auf die Dinge reagieren, die ihnen nicht gefallen – zum Beispiel unnötige Ausgaben oder Gesetzesverletzungen.

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