Krankheiten Praxistipps

Validation: Kommunizieren und akzeptieren

Lesezeit: < 1 Minute Validation umfasst verbale und nonverbale Kommunikation und wirkt auf der Beziehungsebene. Neben den konkreten Techniken ist auch die Einstellung des Pflegepersonals zu den Demenzkranken entscheidend. So gehen Sie bei der Validation im Pflegealltag vor.

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Validation: Kommunizieren und akzeptieren

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Validation bedeutet Akzeptanz
Die Validation ist eine Kommunikationsform auf verbaler und nonverbaler Ebene. Sie konzentriert sich auf die Beziehungsebene und bedeutet, dass das Pflegepersonal die Gefühle und das Erleben der Patienten respektiert und sich in ihre Wirklichkeit einfühlt. Wer Validation anwendet, beurteilt nicht, sondern akzeptiert und achtet gerontopsychiatrisch beeinträchtigte Patienten. Daher ist die Einstellung des Pflegepersonals den Patienten gegenüber so wichtig – wichtiger als die konkreten Techniken der Validation.

Bei der Validation lassen Sie die Äußerungen, Handlungen und Ansichten eines Demenzkranken gelten. Sie korrigieren sie nicht, oder messen Sie an Ihrer Realität. Sie nehmen die Erlebniswelt und Wirklichkeit des Patienten ernst und akzeptieren Sie. Es wird bei der Validation davon ausgegangen, dass die Gefühle des Demenzkranken auf der Grundlage seiner Erlebenswelt, also seiner Wirklichkeit, angemessen und logisch sind. Damit begeben Sie als Pflegekraft sich auf die Erlebnisebene des Erkrankten.  

Validation: Teilen Sie die Erlebniswelt des Patienten

Gefühle: Versuchen Sie, die Gefühle zum Verhalten des Patienten zu verstehen. Begleiten Sie ihn in seine Gefühlswelt.

Emotionale Stimmung: Die emotionale Stimmung des Demenzpatienten wird von Ihnen aufgenommen, durch Spiegelung der Gestik, Mimik, des Dialektes, des Tonfalls und der Bewegungen. Sprache, Stimme und Körperhaltung werden bewusst eingesetzt. Stellen Sie Fragen, um die Erlebniswelt des Patienten besser verstehen zu können. Sprechen Sie auf der Gefühlsebene. Fragen wie „Warum?“ sollten unterbleiben.

Erlebnis- und Zeitebene: Sie begeben sich auf die Erlebnis- und Zeitebene des Demenzpatienten. Nur wenn Sie sich auf einer Ebene befinden, können sie mit dem Demenzkranken kommunizieren – so lange Sie sich auf „Ihrer“ Ebene des Erlebens, also in Ihrer Realität befinden, reden Sie aneinander vorbei. Ein Demenzkranker kann seine Perspektive nicht mehr ändern, nur Sie können das tun.

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