Gesundheit Praxistipps

Unfruchtbarkeit – Ursachen für eine Sterilität bei der Frau

Lesezeit: 2 Minuten Unfruchtbarkeit muss kein unabdingbares Schicksal sein. Es gibt Ursachen für eine Sterilität, die sich im Laufe der Zeit von alleine regeln. Wenn die Fruchtbarkeit durch bestimmte Faktoren beeinträchtigt ist, können Medikamente oder eine Operation doch noch zum Wunschkind verhelfen. Welche Ursachen gibt es für die Unfruchtbarkeit bei Frauen?

2 min Lesezeit

Unfruchtbarkeit – Ursachen für eine Sterilität bei der Frau

Lesezeit: 2 Minuten

Ursachen für eine Sterilität bei Frauen
Übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Drogen, aber auch Gifte aus unserer Umwelt können die Fruchtbarkeit bei Frauen und auch bei Männern negativ beeinflussen. Auch Ängste, Sorgen, übermäßiger Stress und enormer Leistungsdruck beeinträchtigen die Psyche und können zu einer vorübergehenden Unfruchtbarkeit führen.

Sogar extreme Diäten oder starkes Unter- oder Übergewicht können Zyklusstörungen auslösen und die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Auch Frauen, die regelmäßig Leistungssport betreiben, können zeitweise an einer Unfruchtbarkeit leiden.

Eine Gelbkörperschwäche ist in vielen Fällen für eine Unfruchtbarkeit verantwortlich
Früher war eine Frau Anfang oder Mitte zwanzig, als sie ihr erstes Kind bekam. Heute planen berufstätige Frauen ihr erstes Kind oft erst im Alter von über 30 Jahren. Einer der häufigsten Gründe, warum eine Frau nicht schwanger wird, ist die Gelbkörperschwäche (Lutealinsuffizienz). Nach dem Eisprung werden zu wenig Gelbkörper gebildet und das befruchtete Ei kann sich nicht richtig einnisten.

Auch im weiblichen Körper sind männliche Hormone vorhanden
Im Fettgewebe einer Frau werden unter anderem auch männliche Hormone (Androgene) produziert und gespeichert. Je mehr Fettgewebe vorhanden ist, desto ausgeprägter kann die Produktion der männlichen Hormone sein. Dies führt zu einem erhöhten Androgenanteil im Fettgewebe, wodurch die Reifung der Eizelle gestört wird.

In schweren Fällen kann sich ein PCO-Syndrom entwickeln, bei dem viele unreife Eibläschen verkümmern. Aber nicht nur übergewichtige Frauen, sondern auch Frauen mit Untergewicht können an einer Sterilität leiden, die jedoch in den meisten Fällen vorübergehend ist.

Wenn der Hormonhaushalt gestört ist kann der Eisprung ausbleiben
Viele Frauen haben Störungen im Hormonhaushalt. Die jahrelange Einnahme der Antibabypille kann ein Grund dafür sein. Sind die weiblichen Hormone nicht im Gleichgewicht, kann es vorkommen, dass nicht genügend Eizellen heranreifen oder die Gebärmutterschleimhaut nicht auf die Einnistung eines Embryos vorbereitet ist.

Zudem kann sich bei Hormonstörungen der Zervixschleim (dieses Sekret wird von den Drüsen im Gebärmutterhals gebildet) so verändern, dass die Spermien nicht in der Lage sind, in die Gebärmutter zu gelangen.

Eine Schilddrüsenüber- oder Schilddrüsenunterfunktion können für eine Unfruchtbarkeit bei Frauen verantwortlich sein
Wenn die Schilddrüse nicht richtig arbeitet und eine Über- oder Unterfunktion vorliegt, kann dies der Grund dafür sein, dass eine Frau nicht schwanger werden kann. Daneben spielt ein erhöhter Prolaktinspiegel und Stoffwechselerkrankungen – vor allem Diabetes – eine große Rolle bei der Fruchtbarkeit von Frauen. Für viele Frauen bleibt der Kinderwunsch aus diesen Gründen oft jahrelang unerfüllt.

Organische Ursachen führen bei einigen Frauen zur Unfruchtbarkeit
Myome und Zysten sind besonders bei Frauen über 30 für eine Sterilität verantwortlich. Eine Ablagerung von Gebärmutterschleim außerhalb der inneren Höhle der Gebärmutter – man spricht in diesem Fall von einer Endometriose – oder verwachsene Eileiter können zu einer Unfruchtbark führen. Auch Eileiterentzündungen, Infektionen oder Geschlechtskrankheiten können die Fruchtbarkeit einer Frau stark beeinträchtigen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: