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Streit: Was tun, wenn der Partner zum Gegner wird?

Lesezeit: 2 Minuten In Beziehungsstreitigkeiten hat man oft den Eindruck, dass der Partner zum Gegner wird. Oder sogar zum Feind. Hat so eine Partnerschaft noch eine Zukunft? In den meisten Fällen ja, aber man sollte bei einem Streit wissen, wie man mit seinem Partner umgeht und bei Bedarf auch eine psychologische (Paar-)Beratung in Anspruch nehmen. Andernfalls ist die Beziehung schnell gefährdet.

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Streit: Was tun, wenn der Partner zum Gegner wird?

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Streit: Was tun, wenn der Partner zum Gegner wird?

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In einem heftigen Beziehungsstreit, vor allem mit Partnern oder Verwandten, kracht es oft gewaltig. Man verletzt sich mit Worten. Das ist dann natürlich kaum noch als Partnerschaft oder freundschaftlicher Umgang miteinander zu empfinden. Bleibt dann nur noch die Trennung bzw. ein Kontakt-Abbruch? Manchmal leider ja. Oft muss das aber nicht sein.

Auch wenn man sich gerade sehr im Streit oder „Kriegszustand“ befindet, sollte man sich immer wieder fragen, ob der eigene Partner wirklich ein Feind ist. Vielleicht verletzt man sich auch ungewollt bzw. im Eifer des Gefechts. Oder weil man selbst verletzt ist.

Im Streit spielen Gefühle eine große Rolle

Man stellt sich bloß, zielt auf wunde Punkte und verhält sich wie ein Feind. Herz und Seele sind natürlich zutiefst getroffen – und dann auch noch von einem Menschen, der einem selbst sehr wichtig ist und nahesteht. Aber gerade weil so viele Gefühle im Spiel sind, verletzt man sich auch gegenseitig schneller. Liebe und Wut bzw. sogar Hass („eingefrorene Liebe“) gehören psychologisch gesehen oft zusammen.

In der täglichen Paar-Beratungs-Praxis sieht man immer wieder, dass gerade dann besonders heftig gestritten wird, wenn viele Gefühle im Spiel sind. Wo viel „Herz“ ist, ist eben oft auch viel „Schmerz“. Bei vielen (auch positiven) Gefühlen, treffen einen Verletzungen auch besonders hart. Da bedarf es in der Regel eines Vermittlers, Schlichters (Beraters).

Beratung kann hilfreich und auch nötig sein

Eine Beratung kann allen Betroffenen helfen und das natürlich umso mehr – dann allerdings auch vielleicht sogar anwaltlich oder polizeilich –, wenn absichtliche Gewalt, Missbrauch oder dergleichen mitspielt. Generell ist eine psychologische bzw. Paarberatung zu empfehlen.

Sie sollten auf jeden Fall baldmöglichst eine Beratung in Anspruch nehmen. Zu erkennen, dass hinter „feindseligem Verhalten“ letztlich große (auch sehr positive!) Gefühle stecken können, ist ohne Hilfe in der Regel kaum möglich. Je schneller Sie hier Beratung und Unterstützung von außen bekommen, umso eher lässt sich Ihre Beziehung vielleicht noch retten.

Bildnachweis: YakobchukOlena / stock.adobe.com

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