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Sicher ins Netz: So funktionieren Kindersuchmaschinen

Lesezeit: 2 Minuten Heutzutage wachsen Kinder wie selbstverständlich mit dem Internet auf und recherchieren schon im Grundschulalter online für Referatsthemen. Dabei ist es nicht ratsam, die Stichwörter bei normalen Suchmaschinen wie Google einzugeben. Sicher ins Netz geht es über spezielle Kindersuchmaschinen.

2 min Lesezeit

Sicher ins Netz: So funktionieren Kindersuchmaschinen

Lesezeit: 2 Minuten

Immer mehr Grundschüler entdecken die weite Welt des Internets. Aber Kinder unterschätzen oft die Risiken, wenn sie begeistert im Internet surfen und bekannte Suchmaschinen wie Google oder Yahoo benutzen.

Risiken beim Surfen

Die Suchanfragen der Kinder sind umgangssprachlich formuliert und enthalten oft Schreibfehler. Dadurch kann es passieren, dass sie auf problematische Seiten geraten, deren Inhalte sie ängstigen oder schlichtweg überfordern. Es ist wichtig, Kinder zu schützen und sie zu guten, kindgerechten Seiten zu führen. Sicher ins Netz gehen Kinder über spezielle Suchmaschinen.

So funktionieren Kindersuchmaschinen

Kinder brauchen im Internet einen geschützten Raum, in dem sie sich neugierig bewegen können. Mit Hilfe der speziellen Kindersuchmaschinen können sie wie bei Google in einem Suchfeld Stichworte zum gewünschten Thema eingeben. Das Programm der Suchmaschine durchsucht jetzt allerdings nur ausgewählte, kindgerechte Seiten.

Die Kinder erhalten zwar viel weniger Treffer als bei einer normalen Suchmaschine, aber über die aufgeführten Links gelangt das Kind zu sicheren, kostenfreien Seiten. Außerdem sind diese Seiten für Kinder und Jugendliche verständlich aufgebaut. Die bekanntesten Suchmaschinen für Kinder sind Blinde-Kuh.de, fragFinn.de und Helles-Koepfchen.de.

Die Auswahl der Seiten für die Kindersuchmaschinen

Wer bei Google oder anderen Suchmaschinen ein Stichwort eingibt, erhält eine unüberschaubare Anzahl an Treffern. Diese Seiten sind weder auf Qualität geprüft und schon gar nicht sind sie alle Kinder geeignet. Bei den Kindersuchmaschinen tauchen nur Websites auf, die redaktionell geprüft wurden.

So wurde getestet, ob die Inhalte im Sinne des Jugendschutzes unbedenklich sind. Außerdem wird auf die inhaltliche Qualität der Beiträge geachtet. Generell ist eine Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalt erwünscht. Bevorzugt werden aber Seiten mit wenig bis gar keiner Werbung. Websites für Kinder aber auch ganz normale Seiten, die diese strengen Kriterien erfüllen, tauchen in der Kindersuchmaschine auf.

Gute Suchergebnisse

Während Google das ganze Web durchsucht, beschränkt sich eine Kindersuchmaschine auf die ausgewählten Seiten. Die Kindersuchmaschine "Blinde Kuh" arbeitet mit rund 30.000 Seiten. Das erleichtert aber sogar die Suche, denn so finden sich schneller Seiten mit den passenden Informationen. Ob die Kinder für die Schule recherchieren oder privat surfen, sie bekommen schnell die Informationen, nach denen sie suchen.

Mit Suchergebnissen umgehen

Manchmal sind Kinder ratlos, wie sie mit den Suchergebnissen umgehen sollen. In der Regel stehen die Websites ganz oben, deren Inhalte am ehesten mit der Anfrage übereinstimmen. Die kurzen Texte zum Suchergebnis helfen den Kindern bei der Auswahl. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich ruhig mehrere Websites zum Thema anschauen soll. Es ist wichtig die Inhalte zu vergleichen und nicht immer sofort der ersten Information zu vertrauen.

Literaturtipp:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet als Download die Broschüre: Ein Netz für Kinder. Surfen ohne Risiko. Hier finden Sie viele Tipps zum Thema sicher ins Netz. Lesen Sie auch unseren Beitrag mit ausführlichen Informationen zu den besten Suchmaschinen für Kinder.

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