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Selbsterkenntnis mithilfe von Tarot-Karten

Lesezeit: 2 Minuten Tarot? Vielen schwirrt sofort im Kopf herum: Wahrsagen! Nein, an dieser Stelle möchte ich nicht von Orakeln oder Zukunftsdeutungen sprechen. Tatsächlich können diese Karten wunderbar für den ganz persönlichen Erkenntnisprozess genutzt werden. Denn es ist etwas ganz Besonderes, das die Faszination von Tarot-Karten ausmacht.

2 min Lesezeit

Selbsterkenntnis mithilfe von Tarot-Karten

Lesezeit: 2 Minuten

Besonders der Psychologe und Freud-Schüler C. G. Jung wusste um den Nutzen der starken Symbolkraft dieser Karten und deren Ausdruck des eigenen Innersten, hatte sogar ein eigenes Tarot-Deck entworfen. Denn tatsächlich spiegelt dieses "Spiel" den persönlichen Erkenntnisweg und lebt von seinen archetypischen Symbolen. Tarot spricht so mit Bildern aus dem eigenen Unterbewusstsein und regt zur Assoziation an.

Herkunft der Tarot-Karten
Woher diese Karten tatsächlich stammen, ist nicht eindeutig geklärt. Oftmals wird die Herkunft im alten Ägypten vermutet. Tatsächlich ist das erste nachgewiesene Tarot-Deck im 14. Jahrhundert zu finden. Mittlerweile existieren stilistisch unterschiedlichste Ausführungen dieser Karten – je nach Geschmack, Intention und auch Mode. Die bekanntesten und meist genutzten sind wohl das 1990 entwickelte Rider-Waite-Tarot oder jenes von Aleister Crowley. Wenn Sie sich entschieden haben, sich ein Tarot-Deck anzuschaffen, schauen Sie sich einfach einmal um, welches Ihnen am besten entspricht. Die Auswahl ist groß.

Die kleine und die große Arkana
Tatsächlich teilen sich die 78 Karten eines Tarot-Decks in zwei Teile: die kleine und die große Arkana. Die 22 Karten der großen Arkana zeigen archaische Symbolbilder, beginnend mit dem Narren – bis zur Darstellung der Welt (oder dem Universum). Die kleine Arkana ähnelt ein bisschen den "normalen" Kartenspielen und besteht aus jeweils 10 Zahlen- und den vier Hofkarten (Bube, Ritter, Königin sowie König) in den Gruppen Münzen, Schwerter, Kelche und Stäbe.

Legemethoden
Und wie legt und interpretiert man diese Karten nun? Das hängt von Zeit und Ziel ab. Manche meditieren morgens über ihrer Tageskarte, die sie zufällig aus dem Deck ziehen. Bei anderen Legemethoden werden die gezogenen Karten bestimmten Platzierungen und entsprechenden Intentionen zugeordnet.

Der Weg zur Selbsterkenntnis
Genauso – und das ist für den Selbsterkenntnisprozess am ehesten anzuraten – können Sie sich das gesamte Kartendeck ansehen und sich die Karte wählen, die Sie aktuell am stärksten anspricht. Wichtig: Nehmen Sie sich Zeit, sorgen Sie für Ruhe, sodass Sie auch wirklich in sich gehen und Ihre Karte auf sich wirken lassen können. Schauen Sie sich die jeweilige Karte genau an: Was sagt Ihnen die Symbolkraft, welche Gedanken kommen bei Ihnen hoch?

Ganz wichtig: Seien Sie ehrlich zu sich. Falls Sie nicht weiter wissen, holen Sie sich Hilfe, um den Hintergrund Ihrer Wahl zu erforschen. Bitte auch keine Angst vor Karten, wie dem Tod. Nutzen sie die Symbole für sich. Spüren Sie in sich hinein. Gibt es hier zum Beispiel etwas, das zu Ende geht, etwas, das neu beginnt? Oder ist etwas ganz anderes an dieser Karte für Sie attraktiv?

Tarot-Karten ersetzen bei ernsthaften Krisensituationen natürlich nicht die professionelle Hilfe, aber sie können dabei helfen, sich etwas besser kennenzulernen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß und Erfolg!

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