Homöopathie Praxistipps

Scharlach mit Schüßlersalzen unterstützend behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Die Infektionskrankheiten und somit auch Scharlach oder medizinisch Scarlatina genannt, treten immer mehr in den Vordergrund. Unter Scharlach wird eine betahämolysierende Streptokokken-Infektion der Gruppe A (Streptococcus pyogenes) verstanden. Mit den richtigen biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. Schüßler können die schulmedizinischen Maßnahmen erfolgreich unterstützt werden.

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Scharlach mit Schüßlersalzen unterstützend behandeln

Scharlach mit Schüßlersalzen unterstützend behandeln

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Die Infektionskrankheit Scharlach wird durch Tröpfchen gerade in Kindergärten und auch Schulen übertragen. Scharlach verläuft wie eine „normale“ Mandelentzündung (Angina tonsillaris), welche durch Streptkokokken-Stämme ausgelöst wird. Es kommt zum plötzlichen Krankheitsbeginn mit hohen Fieber, Schluckbeschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, wie bei einem normalen grippalen Infekt. Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbrechen der ersten Symptome) beträgt bei Scharlach zwischen 2 – 7 Tagen.

Symptome von Scharlach

Es treten die charakteristischen schmerzhaften Halsbeschwerden mit Dysphagien (Schluckbeschwerden), geschwollenen Kieferlymphknoten, eitrig-belegte Mandeln sowie feinfleckiger Hautausschlag auf. Des Weiteren kann es zu Emesis (Erbrechen) sowie zu Bauch- und Kopfschmerzen kommen. Der Rachen ist dunkel-rot verfärbt und die Zunge zeigt zuerst einen gelb-weißlichen Belag bis zum dritten Tag der Erkrankung. Danach verdicken sich Zungenknospen, die sehr stark gerötet sind und daher die typische Himbeerzunge aufzeigt.

Der kleinfleckige (Hautausschlag beginnt in der Achsel- oder Leistenregion und geh t von hieraus auf den gesamten Körper über. Das Gesicht und hier speziell die Wangen sind gerötet, es tritt eine periorale Blässe auf (die Gegend um den Mund wird ausgespart und es sie so aus, als ob das Kind Milch getrunken hätte). Nach dem Ablauf von 2 Wochen tritt eine Abschuppungsphase der Haut auf, hiervon sind besonders die Hand- und Fußflächen betroffen.

Mögliche Folgeerkrankungen von Scharlach

Durch die ausströmenden Giftstoffe der Streptokokken können auch nach Ablauf der Erkrankung Herz, Nieren und Gelenke betroffen sein. Es kann also zu einem rheumatischen Fieber kommen, bei dem das Herz und die Nieren geschädigt werden können.

Wie behandelt die Schulmedizin die Infektionskrankheit?

Die schulmedizinische Behandlung beläuft sich auf die Gabe eines Penizillins über 10 Tage, wobei die Kinder nach der Einnahme bereits nach 2 Tagen nicht mehr ansteckend sind. Des Weiteren verabreichen die Schulmediziner auch gerne Analgetika wie Paracetamol gegen die Schmerzen und das Fieber.

Schüßler-Salze als natürliche Alternative zur Schulmedizin

Mit den geeigneten biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. Schüßler können Sie Ihrem Kind wieder schneller und effektiver auf die Beine helfen. Des Weiteren können auch die Nebenwirkungen der Scharlach-Erkrankung gemildert werden.

Medikation

Sie verabreichen Ihrem Kind bereits zu Beginn der ersten Anzeichen des noch unbekannten Infektes jede ¼ Stunde 1 Tablette Ferrum phosphoricum D12 zur Stärkung des Immunsystems im Wechsel mit der Nr. 4 Kalium chloratum D6 zur Unterstützung der Schleimhaut und Nerven. Das Kind sollte die Tabletten jeweils lutschend zu sich nehmen. Gegen die auftretenden Bauchschmerzen können Sie Ihrem Kind das biochemische Mineralsalz Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 bis zur Besserung der Beschwerden 3 x täglich 2 Tabletten verabreichen.

Beim Erbrechen sowie Unruhezustände können die Schüßlersalze Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 (für die Stärkung der Nerven), Nr. 8 Natrium chloratum D6 (bei wässrigem Erbrechen), Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 (zur Ausleitung der magenreizenden Substanzen) sowie Nr. 14 Kalium bromatum D6 (zum Schutz der Schleimhäute und der Beruhigung des Nervensystems) mit jeweils 2 x täglich 2 Tabletten der oben aufgeführten Mineralsalze bis zur Besserung verabreicht werden.

Bei Einsatz des Fiebers verabreichen Sie bitte bei einem Temperaturanstieg bis 380 C das biochemische Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12, ab einem Temperaturanstieg von 38,50 C und höher geben Sie das biochemische Mineralsalz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6. Sie geben jeweils 3 x täglich 3 Tabletten.

Kommt es in der Abschuppungsphase zu weißlichen Schuppen, so geben Sie Ihrem Kind das biochemische Mineralsalz Nr. 8 Natrium chloratum D6, sollten die Schuppen gelblich werden, so ist das Schüßlersalz Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 angesagt. Verabreichen Sie von den oben aufgeführten Schüßlersalzen je nach Färbung der Schuppen 3 x täglich 2 Tabletten.

Für eine verbesserte Ausleitung der durch die Infektionskrankheit entstehenden Toxine (Streptolysin) sollte dem Betroffenen mindestens 3 Monate nach der Erkrankung die Schüßlersalze Nr. 10 Natrium sulfuricum D6, Nr. 11 Silicea D12 und Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 mit jeweils 3 x täglich 2 Tabletten gegeben werden.

Bildnachweis: inesbazdar / stock.adobe.com

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