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Fluor genitalis (Ausfluss) mit Schüßlersalzen gut behandelbar

Lesezeit: 3 Minuten Im Leben einer Frau kommt es des Öfteren vor, dass sie an Ausfluss leidet. Hierfür gibt es verschiedene Ursachen. Es gibt es joch auch hier eine gute naturheilkundliche Behandlungsmethode und zwar mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W. H. Schüßler.

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Fluor genitalis (Ausfluss) mit Schüßlersalzen gut behandelbar

Fluor genitalis (Ausfluss) mit Schüßlersalzen gut behandelbar

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Die genaue medizinische Definition des Ausflusses oder Fluor genitalis zeigt eine vermehrte, häufig unblutigen Sekret aus dem weiblichen Genitale, sprich aus der Vagina (Scheide). Hierbei sind ca. 30 % der Frauen betroffen, bei denen dieses Symptom des Ausflusses immer wieder auftritt. Hierbei können unter anderem Östrogenmangel, häufiges Waschen mit Seifen oder mangelnde Intimhygiene, der Einsatz von Intimspray. Jedoch auch ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person können genauso wie rezidivierende Entzündungen und leider auch Karzinome am Gebärmutterhals oder Uterus können hierbei die Ursache sein.

Dann kann ein Ausfluss aufgrund einer Ovarektomie (operative Entfernung der Eierstöcke), nach einer Antibiotikatherapie, welche das Scheidenmilieu verändert oder durch eine Immunschwäche auftreten. Durch die Veränderung des Scheidenmilieus kann der saure pH-Wert nicht gehalten werden und aus diesem Grund können sich sehr leicht Bakterien, Viren und Pilze in diesem Milieu  ansiedeln.

Des Weiteren kann natürlich auch eine Stoffwechselerkrankung, wie Diabetes mellitus, ein nicht aus der Scheide genommener Tampon bzw. Stress und psychische Belastungen einen Ausfluss verursachen. Außerdem kann er in der Pubertät oder in der Gravidität (Schwangerschaft) oder auch danach auftauchen.

Um genau dieses Symptom zu behandeln, können die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler gut eingesetzt werden.

Behandlung mit Schüßlersalzen

Bei einer Leukorrhoe (Ausfluss) kann neben der schulmedizinischen Behandlung auf folgende Schüßlersalze zurückgegriffen werden:

  • Ferrum phosphoricum Nr. 3 D12 : hemmt die Entzündung und stärkt das Immunsystem. Morgens 2 Tabletten, mittags 2 Tabletten und abends 2 Tabletten.
  • Kalium chloratum Nr. 4 D6: stärkt die Schleimhaut und baut sie wieder auf. Morgens 2 Tabletten, mittags 2 Tabletten und abends 2 Tabletten.
  • Kalium sulfuricum Nr. 6 D6: Übermittlung des Sauerstoffs für die Schleimhaut, Einsatz auch bei chronischen Schleimhautentzündungen, Entgiftung der Schleimhautzellen. Morgens 3 Tabletten, mittags 3 Tabletten und abends 3 Tabletten.
  • Natrium chloratum Nr. 8 D6: wirkt gegen das Brennen und bei wässrigem Ausfluss, Schleimhautzellen können sich schneller regenerieren. Morgens 2 Tabletten, mittags 2 Tabletten und abends 2 Tabletten.
  • Natrium phosphoricum Nr. 9 D6: Entzündungshemmend und Säureregulierung, stoffwechselanregend. Morgens 3 Tabletten, mittags 3 Tabletten und abends 5 Tabletten.
  • Natrium sulfuricum Nr. 10 D 6: Ausleitung der Giftstoffe über den Harnweg. Morgens 2 Tabletten, mittags 2 Tabletten und abends 2 Tabletten.
  • Kalium arsenicosum Nr. 13 D12: Regeneriert die Haut und hilft bei eventuellen Schwächezuständen
  • Zincum chloratum Nr. 21 D12: Sehr hilfreich bei der Unterstützung des Immunsystems

Die oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze können Sie in Ihrer „Schüßlersalz-Apotheke“ als Vaginal-Zäpfchen herstellen lassen. Sie können jedoch auch die oben aufgeführten Schüßlersalze mit jeweils 5 – 7 Tabletten mit ca. 750 ml in warmen Wasser aufgelöst regelmäßige
Vaginalspülungen durchführen.

Darüber hinaus sollten die oben
aufgeführten biochemischen Mineralsalze auch oral, also als Tablette
gelutscht werden. Hiermit können Sie den Heilungseffekt nochmals
intensivieren.

Behandlung mit den „Heißen Sieben“

Diese biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. Schüßler können alle zusammen als sogenannte „Heiße Sieben“ eingenommen werden. Hierfür werden alle o.g. Mineralsalze in der jeweiligen Stückzahl in ein Glas mit heißem Wasser mittels eines Holz- oder Plastiklöffels aufgelöst. Mit langsamen Schlucken soll dieser Mineralsalz-Drink getrunken werden. Dieses Getränk sollte mindestens 6 bis 8 Wochen lang eingenommen werden.

Sollten junge Frauen oder Mädchen entsprechenden Ausfluss in der Pubertät bekommen, so kann zu den oben aufgeführten Schüßlersalzen die Nr. 11 Silicea mit jeweils 2 Tabletten morgens und 2 Tabletten abends mit hinzu genommen werden.

Weitere Maßnahmen, wie die Sanierung des Darms und der Scheidenflora, wie auch Sitzbäder und die entsprechende Ernährung gebe ich Ihnen in weiteren Gesundheitstipps bekannt.

Die Apotheken halten auch so genannte Zäpfchen mit Milchsäurebakterien, die so genannten Döderleinbakterien zur Verfügung. Diese können nach einem überstandenen Ausfluss jeweils morgens und abends eingeführt werden.

Bevor Sie jedoch eine Selbstbehandlung mit den biochemischen Mineralsalzen beginnen, sollten Sie eine gynäkologische Untersuchung bei Ihrem Frauenarzt mittels eines Abstriches durchführen lassen. Hierbei kann die genaue Ursache diagnostiziert und entsprechend allopathisch (schulmedizinisch) behandelt werden. Adjuvant (begleitend) können Sie zu jederzeit gerne mit der biochemischen Mineralsalztherapie die schulmedizinische Behandlung (falls erforderlich) tatkräftig unterstützen.

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