Gesundheit Praxistipps

Mentale Fitness mit Ernährung: WASSER

Lesezeit: 3 Minuten Lebenserfahrungen und Forschungsergebnisse zeigen auf, wie wichtig die Beachtung des Flüssigkeitshaushaltes in der täglichen Ernährung ist. Ein Mangel an ausreichender Flüssigkeit im Organismus setzt das körperliche Wohlbefinden und die geistige Leistungsfähigkeit herab. Diese negativen Wirkungen von Wassermangel auf die geistige Leistung haben bedeutsame Folgen für fast alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere in der Schule, während des Studiums oder beim Sport.

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Mentale Fitness mit Ernährung: WASSER

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Wir Menschen brauchen Wasser
Ohne Wasser gäbe es kein Leben. Der menschliche Körper existiert insgesamt, je nach Alter und Geschlecht, zu etwa 2/3 aus Wasser. Unser  Blut besteht zu etwa 80% und das Gehirn zu etwa 75%  aus Wasser. Wasser ist vielleicht das wichtigste Transport- und Lösungsmittel sowie ein wesentlicher Energieträger für uns Menschen. Innerhalb von etwa 15 Tagen erneuert sich das gesamte Körperwasser. Deshalb muss in dieser Zeitspanne auch eine ausreichende Menge Flüssigkeit aufgenommen werden.
Der tägliche Bedarf an Wasser liegt bei ca. 2,5 Litern, wovon 1,5 Liter über Getränke aufgenommen werden müssen. Schwitzen mit Wasserverlust muss zusätzlich ausgeglichen werden. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeitsaufnahme stellen deshalb ein Minimum dar. Eine tägliche durchschnittliche Getränkeaufnahme von 2,3 Liter trägt zur optimalen mentalen Leistungsfähigkeit bei.

Diese Erkenntnisse (u. a. aus den Rosbacher Trinkstudien) verdeutlichen, dass die meisten Menschen offensichtlich mit Flüssigkeit unterversorgt sind (dehydriert).
Zur Vorbeugung von  Flüssigkeitsdefizit und zur Erhaltung von mentaler Fitness ist es demnach wichtig, wieder richtig trinken zu lernen. Neugeborene sind uns dafür ein gutes Beispiel: Die Flüssigkeitsaufnahme von Säuglingen erfolgt im Zwei- bis Drei-Stunden-Takt. Dieser Rhythmus der Natur sollte auch in späteren Jahren beibehalten werden.

Wie Flüssigkeitsmangel auf mentale Fitness wirkt
Ein Flüssigkeitsmangel beeinflusst besonders die Kapazität des Kurzzeitspeichers, wir können nicht mehr so viele Informationen im Kurzspeicher festhalten und verarbeiten und wir können uns Informationen schlechter merken.
Dadurch vermindert sich die Fähigkeit, einen Überblick über die Gesamtsituation zu bekommen, komplexere Aufgaben zu lösen oder ausgewogene Einschätzungen vornehmen zu können. Die geistige Flexibilität verringert sich.

Man kann sich beim Lesen von Texten nicht mehr so viele Aussagen und Fakten  einprägen. Beim Sprechen oder Schreiben zeigt sich dann, dass man sich nicht mehr von einem Thema lösen kann und man nicht mehr so viele Umstände – wie sonst üblich – berücksichtigen kann. Durch den Mangel an Flüssigkeit geht vor allem die Fähigkeit zum Denken und Planen verloren. Diese mentalen Leistungseinbußen bemerkt der Betroffene selbst nicht. Interessant dabei ist, dass die geistige Leistungsfähigkeit nicht direkt nach Flüssigkeitsverlusten (wie z. B. nach einer Sauna oder sportlichen Aktivität), sondern am folgenden Tag am stärksten leidet.
Auch die körperlichen Auswirkungen von Flüssigkeitsverlust oder –mangel sind deutlich: Schlafstörungen, sich schlapp fühlen und weniger Interesse am aktuellen Tagesgeschehen zeigen.

Wer mehr trinkt, kann besser denken!
Wer seine mentale Fitness ständig optimal nutzen will, der sollte während des ganzen Tages fortgesetzt trinken.
mineralstoffreiches Wasser oder Frucht- und Kräutertees trinken.

Trinke, bevor Du Durst bekommst!
Durst signalisiert schon eine verminderte psychische Leistungsfähigkeit an. Bei Durst muss der Organismus bereits mehr Energie aufwenden, um die gleiche geistige Leistung zu erreichen. Dadurch steigt auch der Stress und die Erschöpfung tritt schneller ein.
Deshalb sollten wir Wasser trinken, bevor der Durst kommt. Durstfrei leben ist deshalb die Mindestbedingung, um maximal geistig leistungsfähig und mental fit zu sein.

Auswahl von Ergebnissen aus der Rosbacher Trinkstudie
– Trinken erhält oder verbessert den Wachheitsgrad bzw. das Aufmerksamkeitsniveau.
– Trinken verbessert die Aufmerksamkeit.
– Trinken steigert die Lernleistung.

Wer Gutes trinkt, kann besser denken!
Welche Flüssigkeiten sollten am Besten getrunken werden? Vor allem sollte lebendiges, energiereiches natürliches Wasser getrunken werden (Quellwasser).
Empfehlenswerte Getränke sind desweiteren mineralstoffreiche Wässer, Fruchtsäfte, Gemüsesaftschorlen, Früchte- oder grüne Tees und alkoholfreies Bier.

Leider sind unsere  Trinkwässer (vor allem aus Wasserleitungen) in verschiedener Weise belastet und in ihrer Lebendigkeit zerstört.
(Bis heute gibt beispielsweise die deutsche „ Trinkwasserverordnung“ nur für 33 schädliche Stoffe  stoffliche Grenzwerte vor.  Aber allein in Europa gibt es mehr als 100.000 Chemikalien, die zum Großteil ins Wasser gelangen und zur Gefahr für Mensch und Tier wurden oder noch werden können.)

  • Trinken Sie idealerweise ein an der Quelle selbst abgefülltes Wasser.
  •  Trinken Sie Wasser aus einer zu Hause eingebauten Wasser-Reinigungsanlage (z. B. mit Umkehrosmose). Dies ist auch ökologisch sinnvoll (keine Transporte, keine Flaschen usw.).
  •  Trinken Sie gekauftes Wasser, am besten mit wenigen Mineralien, ohne Kohlensäure und in Glasflaschen abgefüllt.
  •  Trinken Sie Leitungswasser nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Das Abkochen des Leitungswassers bringt nichts!
  •  Um seine körperliche Gesundheit und mentale Fitness optimal zu erhalten, sollte möglichst auf Alkohol und alle künstlichen Getränken verzichtet werden (u.a. alle Süßgetränke wie Cola, Fanta, süßer Sprudel, fertig abgefüllte Fruchtsäfte, Sirup zum Einmischen und sonstige Durstlöscher oder Mischgetränke).

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