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Lob und Anerkennung: Nehmen Sie es nicht persönlich

Lesezeit: 2 Minuten Stolz tragen Sie Ihr erstes Gemälde vom Kreativkurs nach Hause. Sie sind zufrieden mit sich und gespannt darauf, was Ihre Familie dazu sagen wird. "Das hängst du hoffentlich nicht ins Wohnzimmer", ist der Kommentar Ihrer Kinder und Ihr Partner lächelt schief und zuckt die Schultern. Mit rotem Kopf räumen Sie Ihr Werk hinter den Schrank und beenden Ihren kreativen Weg. Lob und Anerkennung sind was Schönes. Doch wäre es nicht noch besser, wenn Sie völlig unabhängig davon werkeln könnten?

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Lob und Anerkennung: Nehmen Sie es nicht persönlich

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Lob und Anerkennung tun gut
Keine Frage. Wir alle brauchen sie: Anerkennung und Lob für unsere Taten. Ob im Beruf oder in der Freizeit. Es tut gut von anderen zu hören: "Das hast du prima gemacht." Wir alle wissen, dass Anerkennung oft zu kurz kommt. Das muss nicht immer daran liegen, dass keine lobenswerte Leistung vorliegt. Häufig liegt es an der Mentalität des Gegenübers. Den Schwaben wird die Lobes-Unlust sogar mit einem Sprichwort bescheinigt: "Nicht geschimpft ist gelobt genug", lautet die Hochdeutsch-Übersetzung.

Das Auge des Betrachters
Sicher gibt es für viele Lebensbereiche objektive Bewertungskriterien. Keine Diskussionen lösen die Bemerkungen aus:

  • Wenn Sie den Marathon in 2 Stunden laufen, sind Sie Weltklasse.
  • Ein Mensch, der über 2 m misst, ist groß.

Im Kreativbereich treffen objektive Standards nur selten zu. Hier liegt es im Auge des Betrachters, ob etwas als schön oder misslungen bewertet wird. Diese subjektive Sicht liegt an

  • den Vorerfahrungen.
  • dem persönlichen Geschmack und einzigartigen Vorlieben.
  • der Laune, in der sich der Kritiker eben befindet.
  • der Meinung der umstehenden Leute und der Dynamik, die sich daraus entwickelt.

Sollte Sie ein vernichtendes Urteil treffen, sagt das über Ihr kreatives Potential wenig aus. Eher erfahren Sie Näheres über Ihren Kritiker. Deshalb sollten Sie Kritik nicht persönlich nehmen.

Auch Lob ist nicht persönlich
Führen Sie diesen Gedanken konsequent fort, sollten Sie es auch nicht persönlich nehmen, wenn jemand Ihr Werk lobt und anerkennt. Denn auch die Gründe für diese Art der Bewertung liegen im anderen und werden in diesem Moment nur durch Sie hervorgelockt.

Erkunden Sie Ihre Motive und setzen Sie eigene Maßstäbe
Verstehen Sie mich nicht falsch: ein objektiv kritischer Blick kann Sie in Ihrem künstlerischen Schaffen voranbringen. Am besten ist, Sie setzen sich eigene Maßstäbe, wie Sie Ihre Arbeit einschätzen. Sie selbst wissen, auf welchem Stand Sie begonnen haben und wo Sie jetzt stehen. Sie selbst wissen, welche Ziele Sie mit Ihrer kreativen Arbeit verfolgen: Spaß haben, Sinn finden, Neues lernen, Kontakte knüpfen oder zur Ruhe kommen.

Das alles sind Motive, die in Ihnen selbst liegen und die Sie bei der Stange halten lassen, wenn das Malen, Schreiben, Basteln und Musizieren mal nicht so klappt. Nehmen Sie bitte nicht nur den Pinsel in die Hand, um Lob und Anerkennung im Außen zu sammeln. Dann bringt Sie Ihr kreatives Tun in Ihrer eigenen Person weiter und diese Erfolge dürfen Sie dann auch auf Ihre eigenen Fahnen schreiben und persönlich (an)nehmen.

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