Homöopathie Praxistipps

Hering’sche Regel in der Homöopathie: Krankheiten ganzheitlich betrachten

Lesezeit: < 1 Minute Dr. Constantin Hering war ein berühmter Homöopath der ersten Stunden. Ihm verdanken wir die Hering’sche Regel, die auch heute noch jeder Homöopath in seiner Ausbildung lernt. Sie hilft, einen Fallverlauf besser einschätzen zu können. Was ist ein Schritt in Richtung Heilung? Was ist tatsächlich eine Verschlimmerung? Jeder kann damit seinen Heilungsverlauf selbst beurteilen.

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Hering’sche Regel in der Homöopathie: Krankheiten ganzheitlich betrachten

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Krankheit aus ganzheitlicher Sicht
Im Grunde genommen ist die Hering’sche Regel nicht nur auf die homöopathische, sondern auf jede medizinische Behandlung anwendbar. Sie ist die Grundlage jeder ganzheitlichen Heilung. Betrachtet man den Organismus in seiner Gesamtheit, also Körper, Geist und Emotionen, dann wird schnell klar, dass ein krankhafter Zustand oft viele Facetten hat.

Zu den Hautproblemen gesellen sich eine Migräne und depressive Verstimmungen. Die wiederkehrenden Nebenhöhlenentzündungen wechseln sich mit Mensesschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten ab und der Bluthochdruck bildet zusammen mit Schlafstörungen, nervöser Gereiztheit und Obstipation ein sogenanntes "Krankheitsbild".

Die Hering’sche Regel
Die Hering’sche Regel lautet: Die Heilung aller Symptome erfolgt von oben nach unten, von innen nach außen und in der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens. Dies besagt eigentlich nichts anderes, als dass die schwerwiegenden Probleme zuerst verschwinden sollten und die weniger lebensgefährlichen länger bleiben können.

Dabei wird Geistiges als weiter "innen" verstanden als emotionale und schließlich körperliche Probleme. Denn psychische Probleme sind für den Menschen meist schwerwiegender als rein körperliche.

Die Hering’sche Regel in der Praxis
In der Praxis sieht dies eventuell so aus: Bei dem Patienten mit den Hautproblemen verschwinden zuerst die depressiven Verstimmungen, dann die Migräne und am Schluss die Hautausschläge.

Bei dem Fall mit Nebenhöhlenentzündungen, Mensesschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten ist das schon schwieriger zu beurteilen. Wenn die Mensesschmerzen allerdings schon sehr lange bestehen, dann wundert es auch nicht, wenn sie als Letztes verschwinden.

Allerdings muss man auch hier individuell unterscheiden. Wenn ein Patient z. B. unter einer extrem heftigen Neurodermitis leidet, kann dies durchaus schlimmer für ihn sein, als eine leichte Konzentrationsschwäche.

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