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Weihnachten: Das schwedische Julbord

Lesezeit: 2 Minuten Sie suchen Rezepte - Weihnachten naht? Schwedenfans können Freunde oder Verwandte in der Weihnachtszeit mit einem Julbord, dem schwedischen Weihnachtsbuffet mit Hering, Lachs, Krabben und Köttbullar, überraschen. Hier erfahren Sie, wie man dieses Rezept schwedischer Kochkunst zubereitet.

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Weihnachten: Das schwedische Julbord

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Schwedenfans kennen es natürlich: Smörgåsbord, das typisch schwedische Buffet, das in Restaurants und bei privaten Feierlichkeiten angeboten wird. „Smörgås“ heißt auf Deutsch Butterbrot und „bord“ bedeutet Tisch.

Wörtlich übersetzt heißt es allerdings „Buttergans“ – der Begriff stammt aus einer Zeit, in der noch selbst gebuttert wurde. Die Butterflocken, die beim Buttern an die Oberfläche stiegen, glichen weißen Gänsen (gås). Das traditionelle Smörgåsbord besteht aus kalten und warmen Speisen und beginnt mit unterschiedlichen Fischhappen.

In der Vorweihnachtszeit gibt es in vielen Restaurants in Schweden ein ganz spezielles Rezept schwedischer Küche: Das Smörgåsbord Julbord („Jul“ ist die skandinavische Bezeichnung für Weihnachten), das auch oft Bestandteil der Weihnachtsfeiern in Firmen ist.

Rezepte & Weihnachten – So isst man nur in Schweden

Schwedenfans überraschen Freunde oder Verwandte in der Vorweihnachtszeit gern mit einem Julbord. Das ist etwas exotischer als das typisch kalte Buffet bei Partys, wo es meistens Nudelsalat, Kartoffelsalat, Baguette, Käse und verschiedene Salate gibt.

Das Julbord baut man am besten in der Küche oder im Esszimmer auf einer größeren Anrichte oder einem Tisch auf. Man sollte genügend Teller, Gläser und Besteck   bereitstellen, damit die Gäste nicht Süßes und Saures von einem Teller essen müssen.

Für die warmen Speisen braucht man Warmhalteplatten, das ist ganz wichtig. Die weihnachtliche Dekoration sollte natürlich nicht vergessen werden. Bei IKEA gibt es beispielsweise ganz günstig weihnachtliche Elch-Kerzenleuchter – damit sieht das Buffet dann schön schwedisch aus.

Ein Rezept – Schwedischer geht es nicht: Das Julbord

Verschiedene Fischhappen sind ein absolutes Muss, damit beginnt das Julbord. Der Fisch, der nie fehlen darf, ist der sauer eingelegte Hering in Dill- oder Senfsoße. Danach folgt der geräucherte Lachs. Krabben zum Pulen oder Krabbensalat sollte ebenfalls nicht fehlen, ansonsten einfach den Fisch servieren, den man am liebsten mag.
Zu den warmen Speisen gehören die schwedischen Fleischbällchen „Köttbullar“, Rotkohl,“Prinskorv“ – kleine gebratene Würstchen, „Janssons frestels“ – Kartoffelgratin mit Anchovis, sowie „Julskinka“– Schinken, serviert mit süßem Senf. Als Beilage gibt es natürlich das obligatorische Knäckebrot in allen Variationen, Butter und kleine runde Kartoffeln. Zum Nachtisch werden verschiedene Sorten Käse gereicht, süße Desserts nach Belieben und Schokolade.

Rezepte zu Weihnachten: Kein Julbord ohne passende Getränke

Es weihnachtet, also werden die Gäste mit einem Glögg, dem mit Mandeln und Rosinen gewürzten skandinavischen Glühwein, begrüßt. Zum Hering gehört in Schweden Aquavit (auf einen Bissen Hering folgt ein Schluck Aquavit), ansonsten passt ein trockener Weiß-oder Roséwein zum Fisch.

Für die warmen Speisen wird dann ein Rotwein angeboten. Die Schweden trinken in der Vorweihnachtszeit zu allen Speisen auch gern Julöl, ein süßes, dunkles Weihnachtsbier. Mineralwasser sollte ebenfalls nicht fehlen. Wichtig ist den Schweden nach dem Essen immer der Kaffee, der mit dem Nachtisch eingenommen wird.

Sehr viele schwedische Lebensmittel bekommt man übrigens bei IKEA – auch den Glögg. Selbstgemacht schmeckt er allerdings besser.

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