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Gallen- und Nierenkoliken – Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

Lesezeit: 2 Minuten Gallen- und Nierenkoliken sind sehr schmerzhaft und daher gefürchtet. Fast immer wird dabei ein Stein bewegt. Was hat Sie bewegt, was war der Stein des Anstoßes? In diesem Artikel gehen wir Ihren Koliken auf den Grund, so dass Sie schon morgen schmerzfrei sein können. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!

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Gallen- und Nierenkoliken - Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

Gallen- und Nierenkoliken – Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

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Kolik und ungelebte Wut

Gallensteine existieren in der flüssigen Galle und Nierensteine in unserem Urin. Alle Flüssigkeiten im Körper stehen in einer engen Beziehung zu Gefühlen. Bei Koliken sind es vor allem Wut und Aggression. Wenn unsere Eltern uns nicht erlauben, natürliche Wut zu zeigen, dann können wir es später sehr schwer damit haben.

Mein Tipp: Sehr wahrscheinlich tragen Sie als Kolik-Patient Aggressionen mit sich herum, die Sie anständigerweise nicht an anderen Menschen auslassen – so würden Sie es wahrscheinlich sagen. Koliken sind mit derart großen Schmerzen verbunden, dass es sich um mehr handelt als nur um flüchtige Wut, die schnell wieder verraucht. Sie brauchen wahrscheinlich gar keinen Therapeuten. Fragen Sie Ihren besten Freund oder Freundin, was Sie im Laufe der Jahre so sehr verärgert haben könnte. Wer ist immer wieder Stein des Anstoßes? Was haben Sie innerlich weggedrückt, was aber jetzt angesprochen werden sollte?

Der Partner als möglicher „Stein des Anstoßes“

Eine Kolik kann ein Hinweis darauf sein, dass in Ihrer Partnerschaft bestimmte Themen nicht angesprochen werden. Sie haben gegenüber Ihrer besseren Hälfte aus einem bestimmten Grund etwas zurückgehalten. Sie haben sich über ein bestimmtes Verhalten seiner- oder ihrerseits ganz besonders geärgert. Vergessen wir nicht, dass bei Koliken Steine im Weg sind. Das ist sehr symbolisch! Welches Verhalten war „Stein des Anstoßes“?

Mein Tipp: Ihr Partner ist einerseits ein sehr wichtiger Halt für Sie, auf welchen Sie nicht verzichten können, andererseits verhält er sich oft hart und unbeugsam – wie ein Stein. Wenn Sie diesen Stein nicht weich bekommen, so sollten Sie sich fragen: „Wie wichtig ist mir dieses oder jenes? Muss ich wirklich oder kann ich es ihm oder ihr auch lassen?“ Konnte ich mich deutlich ausdrücken, worauf ich anspiele? Auf Ihre eigenen festen Vorstellungen!

Koliken und „böses Verhalten“

In jedem Spielfilm gibt es einen Bösewicht. Dieser setzt seine Launen und Interessen rücksichtslos durch. Er oder sie kümmert sich nicht darum, ob sie damit beliebt ist oder nicht. Zu allen Zeiten haben Seeleute, die unter der Totenkopfflagge unterwegs waren sich genommen, was sie wollten. Können Sie sich einen Piraten mit einer Kolik vorstellen?

Mein Tipp: Sie haben eine sehr genaue Vorstellung davon, was Sie als „böse“ empfinden. Sie haben wertvolle moralische Vorstellungen. Das ist ehrenhaft! Ich möchte Ihnen dennoch anraten, sich zu fragen, ob Sie nicht zu viele Verhaltensweisen anderer Menschen als verwerflich ansehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Mutter, die sich „böse“ verhielt, hyperanständige Kinder produziert – also wieder ein Extrem, nur in der anderen Richtung!

Es ist nicht unbedingt böse, einem anderen Menschen „reinen Wein einzuschenken“. Es ist auch nicht unbedingt böse, einmal etwas zu machen, das in Ihrer Familie oder unter Ihren Nachbarn zu heftigen Diskussionen führt. Ich bin mir sicher, dass Sie einfach zu viele Bedenken haben. Sie halten etwas zurück, aber Ihr Körper ist ehrlich und zeigt das als Kolik. Wenn Sie Ihr Grundgefühl entdecken, dann müssen Sie nicht mehr „Gift und Galle spucken“. Hier zeigt die alte Volksweisheit, wie einfach Psychosomatik funktionieren kann.

Bildnachweis: Danny / stock.adobe.com

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