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Homöopathie bei Gallenkolik: Wann helfen Belladonna und Chelidonium?

Lesezeit: 2 Minuten Wer schon einmal unter einer Gallenkolik gelitten hat, möchte dies nicht noch einmal erleben. Die extrem starken Schmerzen kommen wellenartig und der Besuch in der Notaufnahme des Krankenhauses ist unabdingbar. Welche homöopathischen Mittel können auf dem Weg ins Krankenhaus gegeben werden, um die Schmerzen zu lindern?

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Homöopathie bei Gallenkolik: Wann helfen Belladonna und Chelidonium?

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Gallenkolik – was ist das?

Eine Gallenkolik kommt meist plötzlich und macht sich durch enorme, beängstigende und wellenartige Schmerzen bemerkbar. Wer dies einmal erlebt hat, möchte es in Zukunft möglichst vermeiden. Eine Neigung zu Koliken bedarf einer professionellen homöopathischen Konstitutionsbehandlung und gehört in die Hände eines erfahrenen Homöopathen.

Für einen Akutfall kann man sich allerdings mit einigen homöopathischen Mitteln in der Hausapotheke rüsten. Diese werden auf dem Weg ins Krankenhaus oder bis zum Eintreffen des Notarztes gegeben, der dann die wirkliche Ursache der Schmerzen diagnostizieren und entsprechende Maßnahmen veranlassen kann.

Häufig sind die Gründe für Koliken auch ein Darmverschluss, eine Invagination oder eine Divertikulitis oder andere organische Ursachen. Ein Besuch beim Arzt ist in jedem Fall, auch wenn die Kolik vorüber ist, unumgänglich.

Ursachen für eine Gallenkolik

Die Ursachen einer Gallenkolik sind in der Regel Gallensteine oder –grieß, die den Gallengang blockieren. Die Galle versucht diese durch Kontraktionen auszutreiben. Auslöser kann eine fettreiche Mahlzeit sein. Gallen-Patienten haben häufig mit einem cholerischen Temperament zu kämpfen. Zorn und Reizbarkeit machen ihnen das Leben schwer und können in einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung angegangen werden.

Wann hilft Belladonna?

Belladonna ist eines der meistgebrauchten Akutmittel und für die Heftigkeit der Schmerzen bekannt. Die Schmerzen kommen und gehen plötzlich und sind fürchterlich. Jegliche Erschütterung verschlimmert das Geschehen. Es ist eigentlich nicht so typisch für Gallenkoliken, sondern eher für Koliken im Darm oder eine Blinddarmentzündung. Der Unterschied ist für den Laien aber ohnehin oft nicht einfach feststellbar.

Wann hilft Chelidonium?

Die Schmerzen sind tief stechen und machen sich im rechten Oberbauch (typisch für Galle und Leber) bemerkbar. Manchmal kann es sich auch wie eine Einschnürung des Abdomens anfühlen. Typisch ist auch ein Ausstrahlen zur rechten Schulter oder dem rechten Schulterblatt. Auslöser war häufig ein fetthaltiges Essen. Warme Speisen oder warme Milch können die Kolik bessern.

Weitere Mittel bei Gallenkolik sind in den folgenden Artikeln zu finden:

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