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Die häufigsten Rücken-Irrtümer: Körperliche Arbeit schadet dem Rücken2 min read

Reading Time: 2 minutes Rund 80 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland leiden häufig unter Rückenschmerzen. Dabei herrschen immer noch einige Fehlglauben, wie Rückenschmerzen entstehen und wie man sie am besten behandelt. Einer dieser Rücken-Irrtümer ist, dass körperliche Arbeit dem Rücken schadet.

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Die häufigsten Rücken-Irrtümer: Körperliche Arbeit schadet dem Rücken

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Körperliche Arbeit und Sport schaden dem Rücken nicht

Eine sportliche Belastung oder körperliche Arbeit kann dem Rücken schaden. Aber dass Sport und Bewegung schlecht für den Rücken sind, kann man nicht sagen. Auch wenn es durchaus Bewegungen und Sportarten gibt, die nicht unbedingt rückenschonend sind, ist es dennoch besser, als nichts zu tun.

Gift für den Rücken sind Bewegungen mit einseitigen Bewegungsabläufen. Wer nur läuft, nur Rad fährt oder nur Tennis spielt, schädigt auf Dauer seine Wirbelsäule. Besonders schwierig sind in der Hinsicht Sportarten wie Tennis, Golf oder Rudern, die eine große Belastung auf den Rücken ausüben.

Körperliche Arbeit: Wie Rückenschmerzen entstehen

Aber Hauptursache für Rückenschmerzen sind vor allem Bewegungsmangel und daraus resultierende Verspannungen und Fehlhaltungen. Diesen Problemen kann man mit Sport und Bewegung entgegen wirken. Wer nur am Schreibtisch sitzt und abends auf der Couch liegt, schwächt auf Dauer die Rückenmuskeln und bekommt schneller Probleme als ein sportlich aktiverer Mensch.

Körperliche Arbeit: Sport stärkt den Rücken

Wer moderat Sport treibt oder körperlich tätig ist, stärkt auch seine Rückenmuskeln und ist eher vor Problemen geschützt. Problematisch wird es bei Hochleistungssportlern oder Menschen in einem Beruf, der den Rücken durch körperliche Arbeit immer auf die gleiche Weise beansprucht. Da ist es wichtig, auch den Gegenspieler der belasteten Muskeln zu trainieren, damit die Rumpfmuskulatur im Gleichgewicht bleibt. Welche Übungen die muskulären Dysbalancen verhindern, kann Ihnen ein Physiotherapeut, ein Orthopäde oder ein qualifizierter Fitnesstrainer erklären.

Rückenkiller bleiben sitzende Tätigkeiten und muskuläre Dysbalancen. So haben Untersuchungen ergeben, dass nur rund 5 Prozent aller Rückenprobleme auf Sport oder körperliche Arbeit zurückzuführen sind. Dazu zählen dann auch die Probleme, die bei Menschen entstehen, die das ganze Jahr über keinen Sport treiben und dann bei einem Umzug 20 Kisten, ein Schrank und ein Bett tragen. Bei solch ungewohnter Belastung braucht man sich dann über Rückenprobleme nicht zu wundern.

Bildnachweis: bmphotolab / stock.adobe.com

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