Naturheilkunde Praxistipps

Borreliose mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Borreliose ist eine tückische Erkrankung, die durch Zeckenbisse übertragen werden kann. Sie wird auch als Multisystemerkrankung bezeichnet, da hier die inneren Organe, das Nervensystem, Gewebe und auch Gelenke betroffen sein können. Neben der rechtzeigen Antibiotika-Therapie können auch die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. Wilhelm Schüßler zum Einsatz kommen.

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Borreliose mit Schüßlersalzen behandeln

Borreliose mit Schüßlersalzen behandeln

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Nach der Schulmedizin lässt sich die Borreliose-Infektion in drei Stadien einteilen:

1. Stadium: Lokalinfektion

Inkubationszeit sehr variabel zwischen Wochen und Monaten. Nach dem Stich der Zecke dringen Borrelien (Krankheitserreger) in den Organismus ein. Die direkt an der Einstichstelle entstehende Rötung, vergrößert sich nach einigen Tagen und wird meistens blasser. Dieses Erythema migrans (Wanderröte genannt) breitet sich rings um die Einstichstelle aus. Es können hierbei folgende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • Konjunktivitis (Bindehautentzündung)
  • Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen
  • Lymphknotenschwellungen und eine
  • Gelenksentzündung

2. Stadium  – Streuung der Borrelien im gesamten Organismus

Nach Wochen bzw. auch Monaten kann es dann zur Streuung des Erregers im gesamten Organismus kommen. Es treten dann in der Regel brennende Nervenschmerzen meistens in der Nähe der Bissstelle auf. Es kann zu Lymphknotenschwellungen, Parästhesien (Ameisenlaufen, Kribbeln, Gefühlsstörungen) und eventuell zu Muskellähmungen kommen.

Nebenbei kann es zu einer Endo- oder Myocarditis (Herzinnenhaut- oder Herzmuskelentzündung) kommen. Es werden auch sehr selten rötliche Hautveränderungen, vor allem am Ohrläppchen von Kindern, am Skrotum (Hodensack) oder an den Brustwarzen beobachtet.

3. Stadium – chronischer Verlauf der Borrelieninfektion

Monate oder Jahre nach der Infektion kann sich ein chronischer Verlauf mit Arthritiden (Gelenksentzündungen) in Erscheinung treten. Häufig sind hierbei die Knie-, Sprung-, Ellenbogen-, Finger-,  Handwurzel-, Zehen- und Kiefergelenke betroffen. Des Weiteren kann auch eine Anschwellung der Haut im Bereich der Ellenbogen, der Knie, des Unterarmes und der Unterschenkel auftreten.

Ohne entsprechende Behandlung wird die Haut an diesen Stellen nach Jahren pergamentähnlich. In sehr seltenen Fällen kann es auch zu einer Encephalopathie (Gehirnerkrankung) kommen.

Folgende Schüßlersalze können erfolgreich bei Erkrankung an einer Borreliose eingesetzt werden:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3, D6 und D12 (im Wechsel über Jahre hinweg): Steigerung der Immunabwehr und antientzündliche Wirkung, Einnahme: 3 x täglich Tabletten im Mund langsam zergehen lassen
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: Wirkt antibakteriell und stärkt die Nervenstrukturen und wirkt gegen die Erschöpfungszustände vor, Einnahme: morgens und abends jeweils 5 Tabletten im Mund zergehen lassen
  • Nr. 18 Calcium sulfuratum D6: Schutz der Haut und Schleimhäute vor Entzündungen, leitet gleichzeitig die toxischen Substanzen der Borrelien aus, Einnahme: 3 x täglich 5 Tabletten im Mund zergehen lassen

Zusätzlich kann die Salbe Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6 morgens direkt auf die Einstichstelle gegeben werden und abends die Salbe Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 (auch direkt auf die Einstichstelle), damit die Nerven- und auch Muskelzellen sich für den erholsamen Schlaf beruhigen können.

Bildnachweis: Ste2.0 / stock.adobe.com

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