Homöopathie Praxistipps

Die homöopathische Reiseapotheke – Insektenstiche und Zeckenbisse

Lesezeit: 2 Minuten Ihre homöopathische Reiseapotheke sollte auch einige homöopathische Mittel beinhalten, die bei allergischen oder unangenehmen Reaktionen auf Insektenstiche oder Zeckenbisse helfen. Je nach dem ob Sie von einer Mücke, einer Bremse oder einer Biene gestochen worden sind oder ob Sie von einer Zecke gebissen worden sind und auf welche Art Ihr Körper auf den Stich reagiert, kommen unterschiedliche homöopathische Mittel in Frage.

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Die homöopathische Reiseapotheke – Insektenstiche und Zeckenbisse

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Starke Schwellung und Rötung der Einstichstelle – Apis mellifica gehört in die Reiseapotheke
Das homöopathische Mittel Apis, das aus der Biene gewonnen wird, sollte in keiner Haus- und Reiseapotheke fehlen. Es hilft bei vielerlei verschiedenen Beschwerden. Besonders geeignet ist es für die Behandlung von allergischen Reaktionen auf Bienenstiche und Wespenstiche.
Wenn sich die Einstichstelle gerötet hat und der Bereich um die Einstichstelle stark angeschwollen ist, sollten Sie das homöopathische Mittel Apis einnehmen. Apis kann den Körper soweit unterstützen, dass die Schwellung schnell zurückgeht und die Einstichstelle nicht mehr schmerzt.

Starkes Jucken und Brennen der Einstichstelle – Ledum
Das homöopathische Mittel Ledum sollte sowieso nicht in Ihrer Haus- und Reiseapotheke fehlen, da es bei vielerlei Beschwerden besonders aber nach Schnittverletzungen oder bei Beschwerden nach Insektenstichen angezeigt sein kann. Stehen der starke Juckreiz und das Brennen im Bereich der Einstichstelle im Vordergrund, und geht die Schwellung nicht über das normale Maß hinaus, ist Ledum das homöopathische Mittel der Wahl. Ledum ist auch angezeit nach einem Zeckenbiss, wenn der Bereich um den Zeckenbiss anschwillt und schmerzhaft ist. Nach einem Zeckenbiss sollten Sie allerdings auch bald möglichst einen Arzt aufsuchen, um eine Borreliose-Erkrankung auszuschließen.

Starke Anfälligkeit und Behandlung von Mückenstichen – Staphisagria und Berberis
Das homöopathische Mittel Staphisagria kann prophylaktisch in einer D3-Potenz gegeben werden und damit die Anfälligkeit für Mückenstiche generell herabsetzen. Sind schon zahlreiche Mückenstiche vorhanden, die stark jucken und brennen können diese mit Staphisagria C30 behandelt werden. Ein anderes wirkungsvolles Mittel ist Berberis vulgaris. Es eignet sich weniger zur Vorbeugung wirkt aber umso effektiver wenn Sie bereits gestochen worden sind. Staphisagria und Berberis vulgaris sind in vielen zu kaufenden Reiseapotheken bereits vorhanden. Wenn Sie sich selbst eine homöopathische Reiseapotheke zusammenstellen, empfiehlt es sich vor Ihrer Reise auszuprobieren, welches Mittel bei Ihnen besser wirkt.

Erste Hilfe bei Insektenstichen und Zeckenbissen
Wenn Sie zu allergischen Reaktionen neigen, sollten Sie unverzüglich zum Arzt gehen oder einen Notarzt rufen, wenn der Bereich um die Einstichstelle stark anschwillt und Sie Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks haben. Die oben beschriebenen homöopathischen Mittel können dann nur die Zeit überbrücken bis der Notarzt zur Stelle ist.

Zeckenbisse können nach dem die Zecke umsichtig entfernt worden ist mit Ledum in Wasser aufgelöst benetzt werden um die Heilung zu unterstützen.

 

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