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Asthma bei Kindern: Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

Lesezeit: 2 Minuten Unter Bronchialasthma leiden viele Kinder. Oft gibt es bei Asthma bei Kindern auch psychische Ursachen, die sich durch Medikamente nicht behandeln lassen. Welche das sind und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

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Asthma bei Kindern: Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

Asthma bei Kindern: Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

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Bronchialasthma bei Kindern und Heranwachsenden ist von seinen seelischen Ursachen her sehr vielfältig. Es können z. B. sein:

  1. verdrängte Wut
  2. Bedürfnis, eine Bühne für den eigenen Kummer zu haben
  3. Das Kind fühlt sich unerhört sprachlos
  4. Das Kind möchte gefüttert werden
  5. verzehrende Liebe
  6. Bedürfnis nach Kontrolle der Umgebung
  7. Furcht vor Chaos, was als allergisches Asthma deutlich wird

Asthma bei Kindern und die Wut

Das Giemen Ihres Asthma-Kindes stellt eine körperliche Möglichkeit dar, seine Wut zum Ausdruck zu bringen. Anstatt vor Zorn zu schreien, pfeift und brummt es.

Mein Tipp: Erforschen Sie Ihr Familienmuster, wie Sie mit Wut umgehen und versuchen Sie mit einem Therapeuten, das Kind dazu zu bewegen, seine Wut natürlich auszudrücken.

Asthma und Theater

Das asthmatische Pfeifen ist die körperliche Ausdrucksform eines Theaterdonners.

Mein Tipp: Loben Sie Ihr Kind, aber geben Sie seiner Selbstsucht keine weitere Nahrung.

Asthma und Sprachlosigkeit

Ihr Kind hat Brustsymptome, weil es befürchtet, es werde nicht erhört und nicht verstanden.

Mein Tipp: Fragen Sie, sobald Sie das Gefühl haben, es bestehe Verständigungsbedarf. Lassen Sie sich aber auf keinen Fall darauf ein, das Kind zu allem und jedem zu befragen.

Asthma bei Kindern und Trost

Viele Asthma-Kinder sind sehr bedürftig und benutzen die Bezugsperson als „emotionale Zapfsäule“.

Mein Tipp: Asthma zeigt oft Verlassenheitsängste des Kindes an. Sie übernehmen sich, wenn Sie dieses Thema selbst angehen. Sie sind keine Therapeutin. Suchen Sie einen Experten auf.

Asthma und Kontrolle der Umgebung

Die Asthma-Attacke ist der unbewusste Wunsch, die Umgebung zu kontrollieren.

Mein Tipp: Beugen Sie sich keinesfalls der liebreizenden Tyrannei Ihres Kindes, sondern gehen Sie mit Notsituationen, wie z. B. einer Asthmaattacke, so natürlich wie möglich um. Ihre Ruhe strahlt auf das Kind aus und Sie machen deutlich, dass Sie sich das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen.

Asthma und die Furcht vor Chaos

Asthma als Allergie deutet auf einen sehr starken Wunsch nach Ordnung hin, der wiederum auf einer großen Furcht vor Chaos gründet.

Mein Tipp: Tragen Sie dazu bei, dass Ihr Kind übersichtlich lebt. Es empfindet eine Erwartungsspannung und diese mildern Sie, indem Sie ihm morgens erklären, was nachmittags kommt.

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