Gesundheit Praxistipps

3 Hilfen für mehr Selbstbestimmung im Alter

Lesezeit: 2 Minuten Die höhere Lebenserwartung in Deutschland zeigt, dass die Lebens- und Gesundheitschancen in unserem Land besser sind als je zuvor. Immer mehr Menschen bleiben bis ins hohe Alter aktiv und nehmen mit Freude und Genuss am Leben teil. Lesen Sie hier, wie Sie auch Ihre Selbstbestimmung im Alter erhalten.

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3 Hilfen für mehr Selbstbestimmung im Alter

3 Hilfen für mehr Selbstbestimmung im Alter

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Für viele ältere Menschen ist es wichtig, so lange wie möglich im eigenen Heim zu wohnen. Dazu sind jedoch einige Vorkehrungen nötig. Lesen Sie daher hier, wie Sie Ihre Selbstbestimmung im Alter ermöglichen können.

Im Alter zu Hause leben

Die Zahl der Älteren steigt, die Unterstützung benötigen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Menschen in ein Pflegeheim gehen müssen. Viele Senioren möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen, denn die Bindung an das Umfeld, Nachbarschaft, Freunde und die eigenen vier Wände ist durch viele liebe Erinnerungen gerade im Alter besonders groß.

Auch möchten oder können die Angehörigen ihre Eltern, Großeltern oder Schwiegereltern nicht in ein Pflegeheim geben und wollen ihnen so lange es geht ein selbstbestimmtes Leben zu Hause ermöglichen. Schließlich kann man oft schon mit einfachen Maßnahmen älteren Menschen eine große Erleichterung im Alltag schenken.

3 Hilfen, die selbstbestimmtes und würdevolles Alter fördern

  1. Barrierefreie Bäder: Eingeschränkte Beweglichkeit kann zu einem großen Problem bei der täglichen Hygiene werden. Zu hohe Einstiege bei Dusche oder Badewanne stellen oft ein kaum zu überwindendes Hindernis dar und die Rutsch- und damit Unfallgefahr ist recht hoch. Einstiegshilfen oder ein ebenerdiger Boden mit einer Absaugpumpe sowie Haltegriffe können hier schon eine große Unterstützung sein.
  1. Notrufvorrichtungen: Auch Notrufe sollten zu einem Seniorenhaushalt gehören. So ist zum einen gewährleistet, dass ältere Menschen selbständig leben, aber gleichzeitig können sie auch bei einer Verletzung oder einem Sturz schnell Hilfe erreichen. So muss nicht eine Pflegekraft rund um die Uhr anwesend sein, wenn die Menschen zwar schon etwas betagter, aber immer noch mobil sind. Dennoch hat die Familie die Gewissheit, dass rasch jemand vor Ort ist, wenn etwas passieren sollte.
  2. Kleine Alltagshilfen: Auch kleinere Werkzeuge wie zum Beispiel Schlüsseldrehhilfen oder Greifzangen können einen großen Schritt in Richtung Selbstbestimmung im Alter bedeuten. Sie unterstützen gerade dann, wenn die Hände nicht mehr so fest greifen können oder das Bücken Probleme bereitet.

Sich über unterschiedliche Alternativen informieren

Je nach Verfassung des älteren Menschen und finanziellen Möglichkeiten sind unterschiedliche Maßnahmen angemessen. Dazu hat sich der sicher-ins-alter.de-Redakteur Michael Enders zum Launch der Webseite Gedanken gemacht: „Das Leben in einem Pflegeheim ist oft mit höheren Kosten verbunden, die sich nicht jeder Rentner leisten kann oder möchte. Auch die Angehörigen sind nicht immer imstande, die entstehenden Kosten zu übernehmen. Wir erläutern mehrere Alternativen, die von sicheren mobilen Notruflösungen über den barrierefreien Umbau der eigenen Wohnung, bis hin zum Finden von qualifizierten privaten Pflegekräften reichen.“

Bildnachweis: Ingo Bartussek / stock.adobe.com

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