Kreativität

Nehmen Sie Gesangsunterricht, um Selbstbewusstsein auszustrahlen

Nehmen Sie Gesangsunterricht, um Selbstbewusstsein auszustrahlen
geschrieben von Anita Radi-Pentz

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Gesangsunterricht zu nehmen? Nicht, um an der New Yorker „Met“ zu singen. Ebenfalls nicht, um bei einem Talent-Casting bestehen zu können. Sondern, um privat und beruflich gelassen und selbstbewusst aufzutreten. Gesangsunterricht bringt Erfolg, persönlich und im Beruf.

Sie sind überzeugt davon, dass Sie sowieso niemals singen lernen werden? Außerdem wüssten Sie gar nicht, wozu Ihnen diese Fähigkeit nützen sollte, außer unter der Dusche.

Ich versichere Ihnen, Gesangsunterricht bringt eine Vielzahl an Entwicklungsimpulsen für Körper, Seele und Persönlichkeit. Und schließlich schadet es auch nicht, die Singstimme zu verbessern – das nächste Geburtstagsständchen kommt bestimmt.

Gesangsstunden: nicht nur zum Singen lernen

Wenn Sie im Chor oder solo vorsingen wollen, brauchen Sie Selbstwertgefühl, sonst hört Ihnen das Publikum nicht zu. Im Gesangsunterricht lernen Sie mit zunehmender Übung auszustrahlen: „Ohren und Augen auf. Es lohnt sich.“ Und das tut es wirklich. Ob Sie singen oder einen Vortrag halten.

Sie sind ein einzigartiger Mensch und haben Ihrer Umwelt etwas mitzuteilen. Entdecken Sie, dass Sie „eine Stimme“ haben – im wörtlichen und übertragenen Sinn. Eine wundervolle Geschichte über die stärkende Kraft des Singens, beschreibt der schwedische Film „Wie im Himmel.“ Hören Sie sich an, wie sich die unterdrückte Ehefrau Gabriella freisingt: mit Gänsehautgarantie!

So lernen Sie, Präsenz zu zeigen

Beim Gesangsunterricht lernen Sie, Präsenz zu zeigen. Das nützt Ihnen beim Vorsingen, wenn Sie auf der Vereinssitzung die Tagesordnung verlesen und ebenso bei der Präsentation vor der Geschäftsleitung:

  • Mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen – signalisiert: ich beziehe Stellung und weiche nicht aus.
  • Aufrechte Körperhaltung: Sie haben Ihrem Zuhörer etwas Wertvolles zu bieten.
  • Verbindung zum Publikum können Sie herstellen und halten mit Blickkontakt.
  • Bei Patzern Pokerface bewahren, als hätte alles geklappt. So fallen Fehler kaum auf.

Basis für den Erfolg ist eine gute Vorbereitung. Ein ernsthafter Musiker würde einen Auftritt lieber absagen, als schlecht vorbereitet vor Publikum zu stehen. Das sollten Sie sich zu Herzen nehmen, wenn Sie einen öffentlichen Vortrag zu bewältigen haben.

„Willst du eine CD aufnehmen oder was?“

Als junge Erwachsene begann ich, Gesangsstunden zu nehmen und erzählte davon nur ausgewählten Personen. Singen zu lernen reizte mich, kam mir aber egozentrisch vor – Ergebnis einer bodenständigen Erziehung. Tatsächlich hörte ich im Laufe der Zeit immer wieder die Frage: „Warum nimmst du Gesangsstunden. Willst du eine CD aufnehmen, oder was?“ Singen zu lernen als Hobby ohne musikalisches Karrierestreben war für die meisten unverständlich.

Aus heutiger Sicht hat mir dieses Hobby wertvolle Vorteile gebracht: Meine Kenntnisse helfen beim öffentlichen Vorlesen, ich kann ohne Lampenfieber vor Publikum frei sprechen. Und es ist ein wonniges Gefühl, wenn ich von der Kirchenempore einen Ton losschicke und die Akustik sendet ihn mir wohlklingend zurück. Zum Glück habe ich mich damals nicht abschrecken lassen, von meinen Zweifeln und den Zweifeln der anderen. Tun Sie es bitte auch nicht.

Mehr Anregungen finden Sie in meinen Artikeln:

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Anita Radi-Pentz