Naturheilkunde

Schüßlersalz Nr. 18 Calcium sulfuricum Hahnemanni: Wann wenden Sie es an

Schüßlersalz Nr. 18 Calcium sulfuricum Hahnemanni: Wann wenden Sie es an
Dr. Udo Döring
geschrieben von Dr. Udo Döring

Calcium sulfuratum ist das achtzehnte Schüßlersalz. Es wird auch als Calciumsulfat bezeichnet. Der Hauptwirkungsbereich dieses biochemischen Mineralsalzes liegt unter anderem bei asthmatischen Erkrankungen und schlechtausheilenden eitrigen Entzündungen. Im menschlichen Körper kommt diese Substanz hauptsächlich in den Schleimhäuten, den Muskelzellen und auch in der Haut vor.

Eiterherde werden mit der Potenz D6 nach außen hin geöffnet und unter der Potenzierung D12 werden Eiterherde bereits bei der Entstehung gehemmt bzw. werden vom Organismus resorbiert (aufgenommen). Die in diesem biochemischen Mineralsalz enthaltenen Sulfid-Ionen regen die Ausscheidungs- und Entgiftungsprozesse im Körper an.

Es wird hier besonders bei Quecksilber- und Schwermetallvergiftungen eingesetzt. Es wird auch bei Bindehautentzündungen mit dicken, gelben Absonderungen eingesetzt. Des Weiteren heilt es auch chronischen Schnupfen mit gelblich-eitrigem Sekret.

Bereits der Erfinder Biochemiker Schöpwinkel hat folgende Modalitäten bei der Beobachtung im Einsatz dieses biochemischen Mineralsalz erkannt und entsprechend niedergeschrieben:

Verschlechterung der Symptome

  • durch einen leichten Luftzug und durch kalte, trockene Witterung und Wind
  • durch schnelles Kälteempfinden

Besserung der Symptome

  • durch Wärmebehandlungen

Calcium sulfuricum Hahnemanni kann für folgende Erkrankungen gut eingesetzt werden:

  • Ausscheidung und Entgiftung des Organismus (z.B. nach Entfernung von Amalgam aus den Zähnen)
  • Abszesse
  • Chronisch-hartnäckige Dermatosen (Hauterkrankungen) mit klebrigen Sekreten

  • Disposition (Neigung) zu Infekten, Asthma und Bronchitiden
  • Urtikaria (Nesselsucht z. B. bei Kontaktallergie mit Nickel etc.)
  • Erschöpfungszustände und Melancholie
  • vermehrtes und schnelles Schwitzen (auch im Klimakterium)
  • empfindlich-entzündete Haut
  • Heuschnupfen, wenn die anderen Schüßlersalze irgendwie nicht anschlagen sollten
  • Mundwinkelrhagaden (Einrisse), Fissuren und kleinste Einrisse in Händen und Füße
  • Lippenbläschen (Herpes labialis), wenn sie durch Kälte verursacht wurden
  • Chronische, schlecht abheilende Mandelentzündung
  • leichter Durchfall
  • Diabetes mellitus
  • starker, fast nicht endender erstickungsartiger Husten

und chronisch gewordene Bronchitis, Bronchialasthma und Pollinosis (wenn andere Salze nicht anschlagen); Diarrhö; Impotenz und Globusgefühl (Kloßgefühl im Hals).

Mit diesem biochemischen Mineralsalz sollte Sie bei Bedarf umsichtig umgehen. Dies bedeutet, dass Sie bei einer bestehenden Erkrankung mit kleinsten Mengen, wie z. B. 3 x 2 Tabletten pro Tag beginnen sollten. Es kann sich nämlich bei höheren Einnahmemengen die angeschobene Entgiftungsreaktion als sehr belastend für den Organismus herausstellen.

Sollte dies der Fall sein, so verringern Sie auf jeden Fall die entsprechende Dosierung, bis es Ihnen wieder besser ergeht. Die erhöhte Entgiftungsreaktion kann sich durch vermehrten Kopfschmerz, Übelkeit oder Erschöpfungszustände äußern.

Bildnachweis: Björn Wylezich / stock.adobe.com

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Den Beruf des Heilpraktikers sieht er als Berufung an, indem er die unterschiedlichsten Informationen aus dem Bereichen der Naturheilkunde für ganzheitliche Gesundheitsberatung für Mensch und Tier hier weiter gibt.