Naturheilkunde Praxistipps

Ganglien beim Menschen mit Schüßlersalzen gut behandelbar

Lesezeit: 3 Minuten Es handelt sich bei den so genannten Ganglien, Überbeinen oder auch Kapselgeschwulsten um eine aus überlastungsbedingten Reizzuständen entstandene knotenförmige oder auch eiförmige Schwellung unter der Haut. Mit den richtigen biochemischen Mineralsalzen und Salben nach Dr. med. W. H. Schüßler lassen sich diese Überbeine gut therapieren.

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Ganglien beim Menschen mit Schüßlersalzen gut behandelbar

Ganglien beim Menschen mit Schüßlersalzen gut behandelbar

Lesezeit: 3 Minuten

Ganglien oder auch Exostosen genannt bilden sich durch überlastungsbedingte Reizzustände der entsprechenden Gelenkapseln oder bei zu schwachen Sehnenscheiden. Hierbei bildet sich reaktiv eine übermäßige Gelenksflüssigkeit, die sich Synovia nennt. Durch den zu hohen Druck bricht das umliegende Weichteilgewebe auf und die gallertartige Synovialflüssigkeit bildet einen unterteilten Hohlraum mit verschiedenen Kammern.

Diese harmlose und jedoch auch schmerzhafte Erkrankung betrifft häufig Frauen im Alter zwischen den 20. und 30. Lebensjahr. Es kristallisieren sich folgende Leitbeschwerden durch ein entstandenes Überbein:

  • es entsteht ein prall-gefüllter, von erbsen- bis kirschkerngroßer Knoten oder gar eine eiförmige Schwellung am Handgelenk unter der Haut sitzend.
  • Es können jedoch auch Finger, die Ellenbogen, Kniegelenke, die Rückseite des Knies (dann bezeichnet man dies als so genannte Bakerzyste) oder auch der Fußrücken betroffen sein
  • es kann zu bewegungsabhängigen Beschwerden bis hin zu Dauerschmerzen, Druckempfindlichkeit und auch Druckschmerz sowie Parästhesien (Kribbeln oder Ameisenlaufen) bis hin zu Taubheitsgefühlen kommen. Hierbei sollte dann genau geschaut werden, dass keine Nervenwurzeln betroffen sind. Ist dies der Fall, muss umgehend chirurgisch eingegriffen werden

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Allopathisch als auch in der Naturheilkunde können unter sterilen Bedingungen das Ganglion mittels einer größeren Hohlnadel angestochen und somit ausgesogen werden. In der Regel bildet sich bei Ruhigstellung des entsprechend betroffenen Gelenkes dieses Überbein innerhalb einiger Wochen zurück. Wird es jedoch als störend oder gar sehr schmerzhaft empfunden, wird es in der Regel operativ entfernt.

In der Krankheitsphase sollte das entsprechende Gelenk auf jeden Fall geschont werden und nicht durch extreme Gelenkarbeiten weiterhin belastet werden. Des Weiteren sollte eine basische Grundversorgung mit Umschlägen von Basensalben durchgeführt werden. Hierbei haben sich auch Umschläge mit Luvos Heilerde als sehr erfolgsversprechend herausgestellt.

Ganglien oder auch Überbeine (Exostosen) lassen sich hervorragend mit den entsprechenden biochemischen Mineralsalzen und auch biochemischen Mineralsalzsalben durch entsprechende Umschläge gut behandeln:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum D12 / D6:

Ist die Knochenhautwucherung hart und unelastisch oder treten gar Verklebungen oder Schrumpfungen des Gewebes auf, so sollte das Mittel in der D12 Potenzierung morgens oder mittags mit 5 Tabletten gegeben werden.

Äußerlich kann ein Salbenumschlag mit der biochemischen Mineralsalz-Salbe Nr. 1, der 5 gemörserten Tabletten der Nr. 1 Calcium fluoratum D12 unter gemischt werden, direkt auf die Knochenhautwucherung aufgelegt werden.

  • Nr. 4 Kalium chloratum D3

handelt es sich beim Überbein um eine weiche, leicht teigige Schwellung so ist dieses biochemische Mineralsalz das Arzneimittel der Wahl. Hiervon verabreicht man auch 5 Tabletten morgens oder mittags.

Des Weiteren wird auch ein Salbenumschlag mit der biochemischen Mineralsalz- Salbe Nr. 4 Kalium chloratum mit 5 gemörserten Tabletten des gleiches biochemischen Mineralsalzes unter gemischt und als Umschlag direkt auf das Überbein gelegt.

  • Nr. 9 Natrium phosphoricum D6

Nur in einem sauren Millieu kann sich eine Knochenhaut-Proliferation (Knochenhautwucherung) bilden, aus diesem Grund sollte das betroffene Pferd abends mit dem biochemischen Mineralsalz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 mit jeweils 10 Tabletten entsprechend versorgt werden. Hierdurch können übersäuerte Substanzen direkt aus dem Blut mittels des Harnausleitungssystems ausgeschieden werden.

  • Nr. 11 Silicea D12

Zusätzlich benötigt das Pferd für eine Stabilisierung der Knochenzellen das biochemische Mineralsalz Nr. 11. So können sich auch ältere Ergüsse von Schleimbeuteln und auch Gelenken zurückentwickeln. Man verabreicht es dem betroffenen Menschen mit dem biochemischen Entsäuerungsmineral Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 zusammen auch mit 5 Tabletten.

Äußerlich kann zum Abend hin ein Umschlag mit der biochemischen Mineralsalz- Salbe Nr. 11 Silicea wei bereits bei Nr. 1 und Nr. 4 beschrieben als Umschlag aufgelegt werden.

  • Nr. 15 Kalium jodatum D6

Tritt ein gichtisch-rheumatisches Ödem mit auf, so kann zur Resorption der wässrigen Ansammlung im Gewebe das biochemische Mineralsalz Nr. 15 Kalium jodatum D6 mit 5 Tabletten jeweils morgens und nachmittags verabreicht werden.

Wichtig ist hierbei zu wissen, dass auch wenn sich das Überbein zurückbildet, die oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze noch mindestens 4 Wochen lang eingenommen werden sollten, damit sich die entsprechenden biochemischen Mineralsalz-Speicher auch füllen können und sich nicht mehr so schnell ein Rezidiv bilden kann.

Achten Sie des Weiteren auf die tiereiweißarme oder tiereiweißfreie Ernährung innerhalb der Zeit des Leidens. Der Heilpraktiker Ihres Vertrauens wird Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihnen entsprechenden Auskünfte erteilen.

Bildnachweis: Lara Nachtigall / stock.adobe.com

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