Für Uhren als Kapitalanlage brauchen Sie Geduld

Seltene und wertvolle Uhren eignen sich als Kapitalanlage

Uhren sind ein schönes Hobby, ein nettes Schmuckstück und zusätzlich je nach Modell auch noch eine sehr sichere Kapitalanlage. Der Wert der Zeitmesser steigt allerdings nur sehr langsam an, weshalb Anleger einen langen Atem benötigen. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

Neben ihrer Funktion als Zeitmesser sind Uhren schöne Schmuckstücke für den Arm und können auch zu einer attraktiven Kapitalanlage werden. Eine Investition in Chronographen kann Spaß machen, für Abwechslung am Handgelenk sorgen und mit Glück und Geduld eine Rendite einfahren.

Uhren als Kapitalanlage müssen exklusiv sein

Es gibt einige Marken und Modelle, die für ihre Wertsteigerung bekannt sind und Käufern aus den ersten Tagen rekordverdächtige Renditen eingebracht haben. Das bekannteste Modell, das in 40 Jahren 40 Mal so teuer geworden ist wie beim Erstverkauf Mitte der 70-er Jahre ist die Rolex Datona. Damals für einen Kaufpreis von 625 Euro zu erwerben, liegt der Wert dieser Uhr heutzutage bei mehr als 25.000 Euro.

Allerdings ist nicht jedes Uhrenmodell ein Anlageprodukt. Herkömmliche Massenproduktionen bekannter und verbreiteter Modefirmen eignen sich nicht als Kapitalanlage. Exklusivere, teurere und alteingesessene Luxus-Unternehmen sind Hersteller, deren Uhren als Kapitalanlage in Frage kommen.

Limitierte Produktionen tragen zur Wertsteigerung bei

Als besonders sicher gelten die Uhren der Firmen Rolex, Hublot, Breitling und Patek Phillipe: Zeitlose und robuste Klassiker in elegantem Design. Die Wertsteigerung der Uhren hat dabei verschiedene Ursachen, die Anlegern beziehungsweise Uhrenliebhabern zu Gute kommen.

So wird die Wertsteigerung von teuren Uhren sowohl durch eine stark verringerte und limitierte Produktion hervorgerufen. Ebenso steigt der Wert durch Inflation an. Zudem verkaufen die renommierten Luxushersteller ihre Modelle immer teurer, sodass die Exklusivität der Marken weiter zunimmt.

Anleger brauchen Geduld

Wer darüber nachdenkt, eine Uhr oder mehrere Uhren als Kapitalanlage zu kaufen, sollte sich im Vorfeld gut informieren. So sollte es ein seriöser Händler sein, der die Stücke vertreibt und die Uhr muss in einem sehr guten Zustand sein.

Wichtig zu wissen ist, dass wertvolle Uhren im Wert zwar mit relativ großer Wahrscheinlichkeit steigen werden, bis dahin aber viel Zeit vergehen kann. So passiert der Wertzuwachs nicht von heute auf morgen, sondern dauert viele Jahre.

Eine Uhr als Kapitalanlage ist daher nur für Anleger gedacht, die einen langfristigen Anlagehorizont haben. Für eine schnelle Spekulation sind Uhren nicht geeignet. Beim richtigen Modell einer der exklusiven Luxusmarken ist Anlegern der Wertzuwachs aber so gut wie gewiss.

Ein Echtheitszertifikat ist unerlässlich

Anleger und Uhreninteressenten sollten bei der Auswahl ihres Modells darauf achten, dass in der Uhr viel Handwerkskunst verarbeitet wurde. So sind zum Beispiel Uhren mit Handaufzug deutlich wertvoller als mit Batterie. Auch die limitierte Auflage einer Uhr trägt zur Wertsteigerung bei. Ein Echtheitszertifikat in Form einer Urkunde oder einer eingravierten Nummer ist unerlässlich, um die Echtheit der Uhr nachzuweisen.

Damit die Uhr keine Gebrauchsspuren kriegt, kann sich eine Aufbewahrung im Tresor anbieten (wenn sie als reine Kapitalanlage gedacht ist). Wichtig ist, dass sie regelmäßig gewartet wird, damit kleinere Mängel, die aufgrund des Alters eintreten können, sofort beseitigt werden können. Die Reparatur sollte dabei nur dem Hersteller selbst oder Vertragswerkstätten überlassen werden.

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Veröffentlicht am 27. Januar 2015
Autor
Farina Fontaine