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Reale Rendite – was bleibt unterm Strich?

Das Thema Inflation bewegt derzeit viele Menschen. Die Inflationsrate (ohne Tabak) der Eurozone liegt aktuell bei rund 4%, dem höchsten Wert seit vielen Jahren.
Festzinsanlagen mit 4-5% p.a. Verzinsung bieten also nach Abzug von Inflation und ggf. Steuern kaum noch einen realen Zuwachs, unter Umständen schrumpft das Vermögen „unter dem Strich“ sogar. Die „Reale Rendite“ ist deutlich geringer als die offen ausgewiesene.

Wer seine Geldanlagen mittel- bis langfristig ausrichten kann, sollte daher nicht nur auf Festgelder, Sparanlagen und Festverzinsliche Wertpapiere setzen. Wie bereits aufgezeigt, bleibt "real", also unter Berücksichtigung der jährlichen Teuerungsrate sowie eventueller Steuerbelastung, kein Zuwachs übrig. Vereinfacht gesagt: Die Brötchen werden schneller teurer, als das Vermögen Erträge erwirtschaften kann.

Aus diesem Grund ist es – unter längerfristigen Aspekten- sinnvoll, renditestarke Anlage wie beispielsweise Aktien oder Beteiligungen mit in die Anlagestrategie aufzunehmen. Die langfristig deutlich höhereren Renditen (etwa 8% p.a.) ermöglichen es, auch nach Abzug von Inflation und Steuern einen realen Zuwachs zu erzielen.

Allerdings sind diese Anlagen regelmäßig mit größeren Schwankungen behaftet. Investieren Sie also nur den Teil Ihres Vermögens, den Sie längerfristig (10 Jahre) nicht benötigen. So können Sie die Renditevorteile mitnehmen und zwischenzeitliche Wertverluste "aussitzen".

Für kurzfristige Anlagen kommen Sie an den bereits genannten Festgeldern, Termineinlagen oder festverzinslichen Wertpapieren mit entsprechender Laufzeit nicht vorbei.

Überlegen Sie also genau, ob Sie wirklich Ihr Vermögen immer kurzfristig verfügbar haben müssen. Die reale Rendite dieser Anlagen ist nicht zufriedenstellend!

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Sven Bayer