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Vermögensaufbau: So sparen Sie auch mit kleinen Beträgen

Der Vermögensaufbau ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man nur kleine Beträge erübrigen kann. Hier finden Sie Tipps, wie Sie kontinuierlich ein Vermögen ansparen können. Das geht beispielsweise mit Sparplänen, staatlichen Förderungen und der Arbeitnehmer-Sparzulage.

Der erste Schritt zum gezielten Vermögensaufbau ist das kontinuierliche Sparen
Es kommt aber gar nicht so sehr darauf an, große Summen anzulegen, sondern eher auf die Anlagedauer – denn dann vermehren die Zinsen das Geld. Um herauszufinden, wie viel Geld man zur Vermögensbildung einsetzen kann, ist es notwendig, Kassensturz zu machen. Wer beispielsweise ein Haushaltsbuch führt, stellt bald fest, dass sich über die Monate verteilt zahlreiche Einsparpotenziale aufspüren lassen, die summiert ein hübsches Anlagesümmchen ergeben.

Wichtig für Einsteiger in Sachen Vermögensbildung ist, dass sie zunächst alle staatlichen Förderungen ausnutzen, mit entsprechenden Versicherungen die Existenz der Familie absichern und sich dann daran machen, zusätzlich kleinere Summen zu sparen, um sich später auch größere Wünsche zu erfüllen.

Vermögensaufbau in kleinen Schritten: So legt man den Grundstock für sein Vermögen
Man überweist regelmäßig einen festen Betrag, zum Beispiel in einen Investment-Sparvertrag, auf ein Tagesgeldkonto oder in einen Fonds. Wie hoch der Betrag ist, spielt keine Rolle, wichtig ist, dass der regelmäßig eingezahlt wird. Man kann beispielsweise das Geld sparen, das am Monatsende vom Budget übrig bleibt.

Eine zinsbringende Idee ist es auch, alle Sonderzahlungen wie Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Prämien sowie Zahlungen außer der Reihe (Geldgeschenke oder Steuererstattungen) direkt auf ein Sparkonto weiterzuleiten oder diese in eine kurz- oder mittelfristige Geldanlage (Geldmarktfonds oder Sparkassenbrief) zu stecken.

Staatliche Förderungen zum Vermögensaufbau nutzen
Der Staat fördert den privaten Vermögensaufbau seiner Bürger. Die Mehrzahl der Arbeitnehmer hat Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen, kurz VL genannt. Die Höhe der Zahlungen regelt der Arbeits-oder Tarifvertrag. Zusätzlich gibt es unter Umständen noch Prämien vom Staat.

 

Bis zu 400 Euro jährlich können in Aktien oder Fonds angelegt werden. Wenn das Einkommen innerhalb bestimmter Grenzen liegt, gibt es als Belohnung noch Geld vom Staat. Beteiligungssparen, also die Anlage in einem Aktienfonds oder die Beteiligung am eigenen Unternehmen, fördert der Fiskus seit April 2009 mit 20%. Das heißt: Zusätzlich zu den vermögenswirksamen Leistungen kann man sich über 80 Euro freuen.

Vermögensaufbau: Bausparen mit Arbeitnehmer-Sparzulage
Bis zu einem Betrag von 470 Euro jährlich erhalten Arbeitnehmer auf die Anlage vermögenswirksamer Leistungen in einem Bausparvertrag die Arbeitnehmersparzulage von 9%. Beantragt werden kann sie von Ehepaaren, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 40.000 Euro nicht übersteigt. Die Einkommensgrenze bei Alleinstehenden liegt bei 20.000 Euro.

Entscheiden sich Arbeitnehmer, diese Summe auf 1024 Euro (bei Alleinstehenden 512 Euro) jährlich aufzustocken, können sie zusätzlich mit der Wohnungsbauprämie von 8,8% pro Jahr (90,11 Euro bzw. 45,06 Euro) rechnen. Für die Wohnungsbauprämie gelten höhere Einkommensgrenzen: Ehepaare dürfen ein zu versteuerndes Einkommen von bis zu 51.200 Euro, Alleinstehende von bis zu 25.600 Euro jährlich haben.

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Cornelia Lohs