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Zeitarbeit und Arbeitsschutz – welche Risiken bestehen?

Lesezeit: < 1 Minute Zeitarbeit erlebt gerade in unsicheren Zeiten sehr starke Zuwächse an Arbeitsplätzen und Zeitarbeitern. Damit wird auch das Thema Arbeitsschutz immer brisanter. Sind Zeitarbeiter und Zeitarbeiterinnen in Deutschland und Österreich gegen Arbeitsunfälle ausreichend geschützt? Welches Risiko besteht wirklich?

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Zeitarbeit und Arbeitsschutz – welche Risiken bestehen?

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Der Begriff Zeitarbeit sagt aus, dass der Arbeitseinsatz beim Beschäftigungsbetrieb zeitlich begrenzt ist. Oft werden nur Spitzen am Arbeitsbedarf durch Leihpersonal abgedeckt. Zeitarbeiter sind vor allem im Dienstleistungsberufen und Fertigungsbetrieben zu finden. Rund ein Drittel aller Leiharbeiter sind Frauen.

Statistiken beweisen, dass die Unfallrate bei der Zeitarbeit sehr hoch ist. Es sind in den letzten Jahren die Anzahl der Arbeitsunfälle auch in diesem Bereich zurückgegangen, da man von Seiten der Arbeitskräfteüberlasser und der Unternehmen, die Leiharbeitskräfte beschäftigen, verstärkt Maßnahmen für den Arbeitsschutz durchgeführt haben.

Welchen Belastungen sind Sie als Zeitarbeiter oder Zeitarbeiterin ausgesetzt?

  1. Unregelmäßige Arbeitszeiten
    Aufgrund der kurzen und ständig wechselnden Arbeitsplätze muss sich der Zeitarbeiter immer wieder auf neue Arbeitszeiten einstellen.
  2. Unregelmäßige Arbeitsbedingungen
    Die sehr unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze machen die Zeitarbeit nicht immer optimal und sogar vielfach schlecht und gefährlich.
  3. Ständiger Wettbewerb
    Nicht nur zu Krisenzeiten gibt es einen ständigen Wettbewerb zwischen Leiharbeitern und Stammpersonal.
  4. Hohe Unfallhäufigkeit
    Laut statistischen Erhebungen ist die Anzahl der Arbeitsunfälle bei Zeitarbeit sehr hoch. Bereits jeder zehnte Leiharbeiter hat einen Arbeitsunfall. Die meisten Arbeitsunfälle sind Sturz und Fall.

Zusammenfassung:

Zeitarbeit ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Statistisch gesehen haben Leiharbeiter ein um zehn Prozent höheres Einkommen als fix angestellte Mitarbeiter. Jedoch sind stark unregelmäßige Arbeitszeiten und ständig wechselnde Arbeitsplätze an der Tagesordnung. Der Stresspegel und das Gesundheitsrisiko sind sehr hoch.

Deshalb ist es notwendig, den Arbeitsschutz besonders für Leihpersonal weiter auszubauen und entsprechende Richtlinien und Verordnungen zu erstellen und diese auch bei den Arbeitgebern durchzusetzen.

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