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Wie bringen Sie Emotionen in Ihre Texte?

Lesezeit: 2 Minuten Wie schaffen Sie es, Ihre Texte als Lese-Erlebnis zu konzipieren? Bilder helfen natürlich dabei – und Sie schaffen das auch rein verbal! Das stellten recht erstaunt einige Teilnehmende meines Texter-Seminars kürzlich fest – und setzten die Erkenntnisse gleich in ihre Übungs-Texte um …

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Wie bringen Sie Emotionen in Ihre Texte?

Wie bringen Sie Emotionen in Ihre Texte?

Lesezeit: 2 Minuten

… und schon kommt Leben „in die Bude“! Weil viel leichter Bilder in uns entstehen, wenn Sie blumige Sprache verwenden, im Sinne von konkreten Eigenschaften bei den Hauptwörtern. So bringen Sie „Butter bei die Fische“, Ihre Sprache wir bildhaft(er) – Ihre Leser können sich ein Bild machen!

Schon werden echte Bilder weniger wichtig: Lasst Metaphern sprechen! Ähnlich stark wirken Sprichwörter, Redewendungen und Zitate. Nutzen Sie möglichst welche, die seltener auftauchen. Sonst wirkt ein Text vielleicht eher abgedroschen …

Dialoge mit Fragen und Antworten

In geschriebenen Texten stellen Sie Fragen naturgemäß rhetorisch, liefern die Antworten dann also gleich mit. Dennoch passiert Gleiches wie in gesprochenen Dialogen, in denen Sie auf die Antwort des Gesprächspartners warten: Ihr Leser kommt „ins Grübeln“ und sucht nach einer Antwort. Sie haben ihn also in den Bann gezogen – und Ihre Antwort stimmt hoffentlich mit der seinen überein …

Bestens, denn so ist er mittendrin im Geschehen, merkt sich das Gelesene gut und liest auch weiter! Reine Aussagen sind für Leser schlicht Behauptetes, das erst bewiesen werden muss. Frage-Antwort-Spiele dagegen erzeugen den Charakter von Gesprächen.

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Erzählen Sie eine Geschichte

… oder lassen Sie eine andere Person die Story erzählen: Darauf fußt der Erfolg von Testimonials, also Zitaten dritter Personen, seien es Kunden oder Presse-Meldungen. Das ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen: Kunden erzählen kurze Geschichten darüber, wie sie mit dem Produkt oder der Dienstleistung zufrieden waren. Das wirkt deutlich besser als ein einzelner Satz!

Fassen Sie also Empfehlungen in Mini-Stories, holen Sie auch immer die Erlaubnis fürs Veröffentlichen. Und beobachten Sie freiwillige Empfehlungen auf entsprechenden Portalen und in Sozialen Medien …

Adressieren Sie Zielgruppen-Nähe

Männer packen Sie z.B. mit der Fußball-WM, Formel 1 – oder mit Grillen im Sommer. Bei Frauen ist’s eher die Mode oder Kosmetik. Ja, ich weiß, das sind Klischees – und gerade die funktionieren gut: Derlei tragen wir alle in uns, völlig unbewusst. Und wenn wir darauf stoßen, nicken wir innerlich: Das ist etwas Bekanntes, das bestätigt das Vorwissen des Lesers. Darauf basiert Marken-Werbung, etwas wieder zu erkennen! Und wenn ein Thema gerade „in aller Munde“ ist …

Bildnachweis: deagreez / stock.adobe.com

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