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Wie beenden Sie den Smalltalk möglichst elegant?

Lesezeit: 2 Minuten Der Abend neigt sich dem Ende zu. Sie wollen nach Hause. Ihr Smalltalk-Gegenüber offenbar nicht. Sie suchen ein Thema für einen eleganten Abschluss. Der 8. November liefert es ihnen. Es ist der internationale Tag der Putzfrau.

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Wie beenden Sie den Smalltalk möglichst elegant?

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Smalltalk beenden: Ihre Überleitung in die Smalltalk-Schlussetappe

Sagen Sie zu Ihrem Smalltalk-Gesprächspartner: „Jetzt kommt gleich die Putzfrau. Allmählich wird es Zeit für mich, nach Hause zu gehen.“ Warten Sie ab, wie Ihr Gegenüber reagiert. Sagt er gar nichts, schneiden Sie das für diesen Abend letzte Smalltalk-Thema an: „Mit dem Wort Putzfrau haben ja viele ihre Schwierigkeiten.“

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Smalltalk über (k)einen Beruf wie jeder andere

Vielleicht findet auch Ihr Smalltalk-Gesprächspartner diesen Begriff leicht despektierlich. Unterstützt kann er sich fühlen von der Webseite Pressenet. Die hat eine Lanze für den wenig anerkannten Beruf gebrochen: „Die Bezeichnung ‚Putzfrau‘ gilt als politisch inkorrekt – man nennt die zum Reinigungspersonal gehörende Frau meist Raumpflegerin. Aber ganz gleich, wie man die Fachfrau in Sachen Reinemachen nun einmal benennt – ohne sie geht nun mal gar nichts.“

Ein paar Zahlen für Ihren Smalltalk

Reinigungskraft ist ein Beruf wie jeder andere. Längst üben ihn nicht mehr nur Frauen aus. Rund 916 000 tun dies in Deutschland. Das sind knapp 300 000 mehr als vor fünfzehn Jahren. Von den in der Branche Beschäftigten sind aber immer noch 88 Prozent Frauen. Der Männeranteil, nach Adam Riese 12 Prozent, hat sich seit Beginn dieses Jahrhunderts freilich schon verdoppelt.

Vielleicht findet Ihr Smalltalk-Gegenüber, dass die Putztätigkeit zu schlecht bezahlt wird. Und dass Billigjobs obendrein das Lohnniveau weiter drücken. Sind Sie auch der Meinung, pflichten Sie ihm mit einer Geschichte bei. Danach können Sie den Smalltalk beenden.

Den Smalltalk krönen Frau Parinelli und Frau Schulz

„Es merkt zwar anscheinend keiner, wenn wir da sind. Aber wenn wir es mal nicht sind, das merkt jeder sofort.“ Dieser Spruch stammt von der Bocholter Putzfrau Christel Parrinelli. Sie dürfen sie gerne im Smalltalk zitieren. Frau Parrinelli arbeitet übrigens erst seit zwei Jahrzehnten als Reinigungskraft. Sie macht das gern. In ihrem gelernten Beruf als Rechtspflegerin möchte sie jedenfalls nicht zurück.

Kommen Sie zum Ende des Smalltalks noch mal auf den Internationalen Tag der Putzfrau zu sprechen. Er hat zum Ziel, dass diesem Berufsstand mehr Respekt entgegengebracht wird. Ins Leben gerufen hat den Gedenktag die Krimiautorin Gesine Schulz. Ihre Heldin Karo Rutkowsky ist Putzfrau. Offenbar füllt der Beruf sie nicht ganz aus. Im Nebenjob ist Frau Rutkowsky als Privatdetektivin tätig.

Bildnachweis: Peggy Blume / stock.adobe.com

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