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Weihnachts-Smalltalk: War das Fest früher schöner?

Lesezeit: < 1 Minute Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht. Dieser Satz des Schweizer Pfarrers Kurt Marti beweist sich jeden Dezember aufs Neue. Doch war früher wirklich alles besser? Und Weihnachten weniger kommerziell? Eine Frage, die es im Smalltalk zu klären gilt.

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Weihnachts-Smalltalk: War das Fest früher schöner?

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Welche Position bezieht Ihr Smalltalk-Partner?

Früher war alles besser. Da gab es noch richtige Winter mit viel Schnee. Da war der Adventskranz und nicht etwa der Fernseher Mittelpunkt des vorweihnachtlichen Wohnzimmers. Und da konnte man sich fernab alles Kommerziellen noch richtig auf das Christkind freuen.

Würde Ihr Smalltalk-Partner diese Zeilen unterschreiben? Falls ja, konfrontieren Sie ihn mit der Wirklichkeit. Der von früher, wohlgemerkt. Oder anders gesagt: Der Wirklichkeit der 1930er Jahre.

Blicken Sie im Smalltalk weit zurück

Keineswegs war Weihnachten früher schöner. Jedenfalls, wenn man dem Schriftsteller Thomas Mann und seinen Aufzeichnungen glaubt. Im Jahr 1936 schrieb der Literatur-Nobelpreisträger in sein Tagebuch: „Baumschmücken und große Ungeduld der zögernd einlaufenden Geschenke wegen.“ Ein Jahr später stellte er neben „festlicher Unruhe“ auch „Befriedigung über viel Paketlagerung auf der Diele und im Verandazimmer“ fest. Im Jahr 1938 schließlich monierte Mann die „gänzlich mit Geschenken verstellte Weihnachtshalle“.

Vermutlich wissen Sie nicht, wie es im Haus Ihres Smalltalk-Gegenübers kurz vor den Festtagen ausschaut. Ist auch seine Familie vom weihnachtlichen Kommerzvirus befallen? Falls ja, kann er sich mit der Tatsache trösten, dass es bei Deutschlands berühmtesten Schriftstellers des 20. Jahrhunderts kaum anders gewesen ist.

Finden Sie zum Abschluss des Weihnachts-Smalltalks versöhnliche Worte

Um den Weihnachts-Smalltalk positiv abzuschließen, hilft Ihnen ein Zitat des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Der Autor des Kinderbuchs Winnie-the-Pooh (Pu, der Bär) erkannte: „Die Kunst des Schenkens liegt darin, einem Menschen etwas zu geben, was er sich nicht kaufen kann.“

Wenn Ihr Smalltalk-Gegenüber kleine Kinder hat, die sich noch nichts kaufen können, kann er ihnen ja ein Buch von den, wie es im Untertitel heißt, Abenteuern eines Bären von sehr geringem Verstand schenken.

Bildnachweis: nerudol / stock.adobe.com

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