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Smalltalk über hohe Berge und ihre Bezwinger

Lesezeit: 2 Minuten Der bekannteste Bergsteiger ist nicht mehr aktiv. Reinhold Messners Bücher werden aber immer noch gern gelesen. Er selbst ist häufig Gast in Talk-Shows. Bereits im 19. Jahrhundert gab es einen Star-Bergsteiger. Hat Ihr Smalltalk-Gegenüber schon mal von ihm gehört?

2 min Lesezeit

Smalltalk über hohe Berge und ihre Bezwinger

Lesezeit: 2 Minuten

Smalltalk über einen Bergsteiger-Star in der Ära vor Messner

Edward Whymper hieß er. Geboren wurde er 1840 im eher flachen London. Bereits mit 22 Jahren war er höher am Matterhorn geklettert als je ein Mensch vor ihm. Auf dem Gipfel war er freilich noch nicht. Zudem hätte nicht viel gefehlt, und er hätte niemandem über sein Abenteuer berichten können.

Beim Abstieg geriet Whymper ins Straucheln. Zu seiner Verwunderung stellte er fest, "dass der Tod durch einen Fall von großer Höhe ein so schmerzloses Ende ist, wie es nur eines geben kann."

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Im nächsten Jahr unternahm der gerade noch mal Davongekommene einen
erneuten Anlauf. Lassen Sie Ihren Smalltalk-Gesprächspartner raten, wie
es ausging.

Gleich wird’s dramatisch im Bergsteiger-Smalltalk!

Sein Ehrgeiz ließ Whymper keine Ruhe. Vor allem, nachdem Landsmann John Tyndall es noch viel weiter hinauf geschafft hatte! Nur einen Steinwurf vom Matterhorn-Gipfel entfernt musste er aufgeben. Es gab da einen breiten Riss im Felsen. Den zu überqueren sei unmöglich gewesen, und er werde auf jeden weiteren Versuch verzichten.

Das Matterhorn unbezwingbar? Nicht für Whymper! Er versuchte es drei weitere Male. Die einzig gute Nachricht: Whymper kam dem vermeintlich schmerzlosen Ende nie wieder so nahe wie bei seiner Matterhorn-Premiere. Das sollte sich erst am 14. Juli 1865 ändern. Weiß Ihr Smalltalk-Gegenüber, was an jenem Tag geschah?

Die Dramatik im Smalltalk über Berge lässt sich noch steigern

An der Spitze einer siebenköpfigen Gesellschaft bezwang Whymper tatsächlich als erster das Matterhorn. Beim Abstieg vom bekanntesten Schweizer Berg ereignete sich dann eine Tragödie. Zuerst rutschte der Unerfahrenste der Gruppe ab. Der Engländer Douglas Hadow war gerade 19. Und es war erst seine zweite Alpenklettertour.

Schlimmer noch als der Absturz: Hadow riss drei Kameraden mit sich. Bei dem Sturz ging auch das Seil entzwei, das alle sichern sollte. Whymper erinnerte sich in seinem Bericht: "Einige Sekunden lang sahen wir unsere unglücklichen Gefährten auf den Rücken niedergleiten. Mit ausgestreckten Händen suchten sie nach einem Halt. Noch unverletzt kamen sie uns aus dem Gesicht. Dann verschwand einer nach dem anderen. Sie stürzten von Felswand zu Felswand auf den Matterhorn-Gletscher in eine Tiefe von beinahe 4000 Fuß hinunter."

Von der Geschichte gibt es ein Bild. Vielleicht hat es Ihr Smalltalk-Gegenüber schon mal gesehen.

Bildreicher Smalltalk

Gemalt hat es der französische Illustrator Gustav Doré. Er machte aus dem tragischen Ereignis eine ganze Lithografie-Serie. Will Ihr Smalltalk-Gesprächspartner noch wissen, was weiter geschah? Auch auf diese Frage gibt es eine Antwort. An den folgenden Tagen fand man die verstümmelten Leichen der Abgestürzten. Nur Whymper und die beiden einheimischen Führer überstanden Auf- und Abstieg unverletzt.

Beschließen Sie den Smalltalk mit Whympers Ende

Setzen Sie den Smalltalk mit Whympers weiterer Karriere fort. Später bezwang der Brite weitere Berge. Als erster bestieg er den Chimborazo in den ecuadorianischen Anden. Noch während seiner aktiven Zeit schuf sich Whymper mit der Schriftstellerei ein zweites Standbein. Die Vermarktung seiner Erfolge bescherte ihm viele Leser und noch mehr Geld.

Bezahlen musste er die Popularität mit sinkenden Sympathiewerten unter Kletterkollegen. Darin war Whymper Messner nicht unähnlich. Am 16. September 1911 starb Edward Whymper in Chamonix. Im Bett. Ob sein Ende schmerzlos war? Auch darüber lässt sich im Smalltalk diskutieren. Jedenfalls war Whympers Ende einsam. Der berühmteste Alpinist seiner Zeit besaß kaum noch Freunde. Zu schwer wog seine Schuld am Matterhorn-Unglück.

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