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Verschiedene Arten von Bonuszahlungen

Lesezeit: 1 Minute Bonuszahlungen erfolgen für Anlässe, bei denen Mitarbeiter über das geforderte Maß hinaus für das Unternehmen tätig sind oder ein besonderer Anreiz geschaffen werden soll. Dabei geht es nicht nur um hohe Leistungen. Sehr unterschiedliche Fälle können zu Zahlungen von Boni führen. Hier einige unbekanntere Ausprägungen:

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Verschiedene Arten von Bonuszahlungen

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Empfehlungsbonus
nicht unüblich ist es, Mitarbeitern, die neue Mitarbeiter werben, einen Bonus zu zahlen. Besonders, wenn es schwierig ist, aufgrund der Situation am Arbeitsmarkt oder aufgrund der Reputation des Unternehmens geeignete Mitarbeiter zu finden, kann der Rekrutierungsweg über Empfehlungen wichtig sein. Da ihr eigener Ruf bei Misserfolg leiden könnte, empfehlen Mitarbeiter mit hoher Wahrscheinlichkeit nur Kandidaten, die sie selbst für geeignet und passend halten.

Projektbonus
Die letzte Meile in einem Projekt zurückzulegen, ist oft hart. Vielfach bedarf es besonderer Anstrengungen, den angestrebten going-live-Termin doch noch zu halten. In diesen Fällen kann ein Projektbonus ausgelobt werden, der nur dann zur Auszahlung kommt, wenn das Projektziel termingerecht erreicht wird. Abstufungen gibt es nicht, es wird entweder der gesamte Bonus gezahlt oder gar nichts.

Antrittsbonus
Diese Art von Boni kann Kandidaten motivieren, ihren alten Arbeitsplatz zu verlassen und das Risiko eines Wechsels auf sich zu nehmen – auch wenn im neuen Unternehmen das Gehalt nicht höher ist oder der Arbeitsplatz (z. B. bei Start-ups) nicht langfristig sicher ist. Antrittsboni können auch im alten Unternehmen entfallende Bonuszahlungen ausgleichen.

Retentionbonus
Im deutschen Sprachgebrauch ist dieser Bonus als Bleibeprämie bekannt und wird ausgelobt, wenn Mitarbeiter besonders in einer schwierigen Unternehmenssituation Abwerbeangeboten von anderen Unternehmen widerstehen und dem Arbeitgeber die Treue halten. Nicht ungewöhnlich sind diese Boni bei Unternehmenszusammenschlüssen.

Bei all diesen Bonusarten sollte nicht vergessen werden, dass Geld nicht alle Mitarbeiter motiviert und dies schon gar nicht langfristig. Auch hohe Bonuszahlungen können ein wertschätzendes, attraktives Arbeitsumfeld langfristig nicht ersetzen.

Dennoch gibt es Situationen oder Unternehmen, die vorrangig über diese Mittel den Mitarbeitereinsatz steuern. Wie bereits erwähnt, stammt die Sammlung im Kern aus dem Umfeld amerikanischer Start-Up-Unternehmen. Die Fokussierung auf das monetäre Element des Arbeitsverhältnisses ist hier besonders stark, aber eben nicht repräsentativ für andere Branchen oder Umfelder.

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