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So klappt die Zusammenarbeit mit dem Hort

Lesezeit: < 1 Minute Eltern klagen in Ihrer Sprechstunde, sie müssten noch nach 17.00 Uhr am Abend mit dem Kind die Hausaufgaben fertig machen. Im Hort würden sie fehlerhaft oder unvollständig erledigt. Nehmen Sie dies zum Anlass, regelmäßige Gespräche zwischen den Erzieherinnen und der Schule zu arrangieren, um zu einer möglichst effektiven Gestaltung der Hausaufgabenbetreuung im Hort beizutragen.

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So klappt die Zusammenarbeit mit dem Hort

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Eine klare Struktur bieten

Der Hort bietet Ihren Schülern eine klare Zeitstruktur, Unterstützung wenn sie Hilfe brauchen, eine angemessene Atmosphäre und einen Ansprechpartner. Optimal ist es, wenn Ihre Schüler bei der Hausaufgabenbetreuung zwischen 2 Zeitpunkten wählen können: vor oder nach den AG-bzw. Spiele-Angeboten. So ist jedem Kindertyp geholfen, dem der zuerst spielen will, und dem, der zuerst seine Pflichten erledigen will. Sprechen Sie mit den Erzieherinnen über solche Wahlmöglichkeiten.

Wie Sie vermitteln können

Das Personal in der Hausaufgabenbetreuung ist nicht immer mit den schulischen Besonderheiten vertraut. Regen Sie deshalb gleich zu Beginn der Zusammenarbeit Schule-Eltern-Hort eine Zusammenkunft aller an. Hier können gegenseitige Erwartungen ausgesprochen, geklärt und relativiert oder unterstrichen werden. Anregungen und Tipps Ihrer Lehrer unterstützen das oftmals noch schülerunerfahrene Personal, z. B. in Bezug auf

  • den Umgang mit verhaltensproblematischen Schüler,
  • den Umgang mit Regeln und Disziplin,
  • sachliche Informationen.

Umgekehrt informiert das Betreuungspersonal Ihre Lehrer über

  • Verständnisprobleme und Unklarheit bei der Vergabe von Hausaufgaben
  • Über- oder Unterforderung
  • Motivationsprobleme, z. B. wenn Hausaufgaben in der Schule nicht kontrolliert werden.

Je früher ein solches Treffen stattfindet, umso unbelasteter bleibt die Beziehung. Moderieren Sie diese Aussprache. Keinesfalls darf es zu gegenseitigen Schuldzuweisungen kommen. Die Lösung von Problemen und Fragen muss im Vordergrund bleiben. Vereinbaren Sie, dass es kein "Du zuerst!" geben darf. Vielmehr geht die Person auf den Partner zu, die einen Bedarf an Austausch feststellt. Richten Sie den Blick auf beide Seiten: Erstellen Sie in einer pädagogischen Konferenz Standards für Hausaufgaben, z. B.

  • wie sie vorbereitet werden,
  • wie viel gegeben wird,
  • welchen Schwierigkeitsgrad sie haben sollen.

Fazit: Respektieren Sie sich gegenseitig in Ihrer Professionalität. Mit dieser Grundhaltung dient die Kooperation Schule-Eltern-Hort dem Wohl Ihrer Schüler. 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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