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Smalltalk zum Sommeranfang

Lesezeit: < 1 Minute Wenn der Sommer kommt, scheiden sich die Geister. Den einen ist es zu warm. Den anderen zu wenig sommerlich. Zu welcher Fraktion gehört Ihr Gesprächspartner? Finden Sie dies im Smalltalk heraus! Und sprechen Sie nicht nur über die Schattenseiten des mitteleuropäischen Sommers. Sondern auch über die positiven Seiten!

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Smalltalk mit Heine und Napoleon

„Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer.“ Fand Napoleon Bonaparte. Doch warum ist der große Feldherr nicht auf seiner schönen korsischen Heinmatinsel geblieben? Dann hätte er sich selbst und Europa manchen Krieg erspart.

Der frankophile Dichter Heinrich Heine gab Napoleon Recht. Zumindest, was das Wetter betrifft: „Unser deutscher Sommer ist ein grün angestrichener Winter. Sogar die Sonne muss bei uns eine Jacke von Flanell tragen, wenn sie sich nicht erkälten will.“ Sieht Ihr Smalltalk-Gegenüber den Sommer hierzulande ähnlich negativ? Oder ist ihm unser atlantisch beeinflusstes Klima mit milden, aber recht feuchten Sommern ganz angenehm?

Ein Dilemma, auf das Sie im Smalltalk eingehen sollten

Selbst der schönste Sommer hat zwei Seiten. „Fortuna lächelt“, dichtete einst Wilhelm Busch. Um hinzuzufügen: „Doch sie mag nur ungern voll beglücken. Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.“ Ganz ähnlich war die Grundeinstellung des Volksdichters Eugen Roth. Ähnlich wie Wilhelm Busch pflegte der Schwabe zu reimen: „Ein Sommerregen ist erfreulich. Ein Regensommer ganz abscheulich“.

Wichtig ist, aus dieser Dialektik die positiven Schlüsse zu ziehen. Fragen Sie im Smalltalk, ob und wie dies Ihrem Gesprächspartner gelingt.

Mark Twain als Smalltalk-Vorbild

Vielleicht nimmt sich Ihr Smalltalk-Gegenüber ja ein Beispiel an Mark Twain. Der amerikanische Satiriker und Spötter wusste die Dinge immer so zu nehmen, wie sie ihm gelegen kamen: „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, das zu tun, wofür es im Winter zu kalt war.“ Wenigstens liefert einem die Jahreszeit, die dieser Tage anbricht, immer eine schöne Entschuldigung!

Das Positive sah manchmal auch der Wiener Journalist Alfred Polgar, obwohl er für seine Theaterkritiken gefürchtet war. Polgars Motto dürfte Ihrem Smalltalk-Gesprächspartner gefallen: „Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihm noch den Winter wärmt.“

Bildnachweis: Daniel Ernst / stock.adobe.com

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