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Sind Blindbewerbungen ein geeignetes Mittel der Jobsuche?

Lesezeit: 2 Minuten Unaufgeforderte Bewerbungen sind heute eine der am häufigsten verwendeten Bewerbungsformen. Doch wie sind die Erfolgsaussichten, und wie gestaltet man solche Bewerbungen am besten? Hier sind einige nützliche Informationen über Blindbewerbungen und deren Inhalt.

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Sind Blindbewerbungen ein geeignetes Mittel der Jobsuche?

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Seien Sie kreativ

Aus Sicht des angesprochenen Unternehmens sind Blindbewerbungen nichts anderes als unaufgeforderte Werbung – daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bewerbung ungelesen im Papierkorb landet, relativ hoch. Die Bewerbung sollte daher so interessant wie möglich gestaltet sein.

Wer beispielsweise statt der obligatorischen Bewerbungsmappe seinen Bewerbungstext auf einem Flyer an das entsprechende Unternehmen schickt, kann sich der Aufmerksamkeit des Personalchefs sicher sein. Kreativität und Einfallsreichtum sind Eigenschaften, die in der Arbeitswelt äußerst rar gesät sind. Wer sich so präsentiert, weckt eher das Interesse bei den Verantwortlichen als jemand, der irgendeinen Text aus dem Internet kopiert und leicht abändert.

Initiativbewerbungen per Mail sind heute sehr beliebt

Blindbewerbungen können auch per E-Mail versendet werden. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass die Bewerbung ein Anschreiben enthält, das auf die infrage kommende Stelle zugeschnitten ist. Mit einem Standardanschreiben ruft man sicherlich kein Interesse hervor. Das Versenden von Massen-Mails ist ebenfalls keine gute Methode, sich für einen Job zu empfehlen.

Dies gilt besonders für Bewerbungen, beiden Führungspositionen angestrebt werden. Die Mail sollte ihren Lebenslauf enthalten. Gerade größere Unternehmen erhalten täglich Hunderte unaufgeforderte Bewerbungen per E-Mail. Wenn die oben genannten Informationen nicht in der Bewerbung enthalten sind, wird diese sofort aussortiert.

Allgemeine Tipps für Blindbewerbungen

Initiativbewerbungen sind eher allgemein gehalten. Der Absender versucht, mit seiner Bewerbung so viele Adressaten wie möglich anzusprechen. Da der Bewerber nicht für jedes Unternehmen einen neuen Bewerbungstext erstellt, lässt sich gegenüber herkömmlichen Bewerbungen viel Zeit sparen. Die meisten Initiativbewerbungen werden in Form von Kurzbewerbungen verschickt. Es ist ratsam, sich auf die nötigsten Informationen zu beschränken, um das Interesse des Unternehmens zu wecken. Wenn die Firma wirklich an einer Zusammenarbeit interessiert ist, wird sie weitere Unterlagen anfordern.

Heben Sie Ihre Erfahrungen und Qualifikationen hervor, ohne zu übertreiben. Legen Sie konkret dar, wo Sie die erwähnten Fähigkeiten erworben haben, andernfalls klingen Ihre Ausführungen unglaubwürdig. Eine Bewerbungsmappe ist bei einer unaufgeforderten Bewerbung nicht vonnöten – es genügt, die Unterlagen übersichtlich zusammenzuheften und in einem DIN-A4-Umschlag zu verschicken.

Auf ein Bewerbungsfoto sollte jedoch auch bei einer Blindbewerbung nicht verzichtet werden. Sehen Sie davon ab, die gleiche Bewerbung mehrmals an ein Unternehmen zu versenden – ganz gleich, ob auf dem Postweg oder per E-Mail. Ein solches Vorgehen ist kontraproduktiv, da der Personalverantwortliche in der Regel ein gutes Namensgedächtnis hat und sich an Sie erinnert.

Spontanbewerbungen führen selten zum erhofften Arbeitsplatz

Es ist kein Geheimnis, dass Blindbewerbungen in den meisten Fällen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Dies liegt nicht nur daran, dass die Bewerbungen unaufgefordert verschickt werden, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass den Zuständigen in den Firmen schlicht die Zeit fehlt, alle Bewerbungen zu lesen. Insbesondere kleinere Unternehmen beschäftigen oft keinen Personalleiter, so dass der Chef sich selbst um das Sichten der eingehenden Bewerbungen kümmern muss. An unaufgeforderten Bewerbungen sind diese Unternehmen daher meist nicht interessiert.

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