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Worauf Sie bei einer E-Mail-Bewerbung achten sollten

Lesezeit: 2 Minuten Immer mehr Firmen akzeptieren heute Bewerbungen per E-Mail, wenn sie diese Bewerbungsform nicht sogar ausdrücklich verlangen. Die postalische Bewerbung wird deshalb immer seltener. Vorteile der E-Mail-Bewerbung: Sie ist billiger und schneller am Ziel. Doch es gibt auch einige Fallstricke, die Sie beachten sollten.

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Worauf Sie bei einer E-Mail-Bewerbung achten sollten

Worauf Sie bei einer E-Mail-Bewerbung achten sollten

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Bei einer Bewerbung versucht man, sich möglichst gut zu verkaufen. Man bemüht sich darum, sich als gute Partie darzustellen. Bevor man im Idealfall am Ende zusammenkommt, gibt es jedoch einige Dinge, die schief laufen können. Zum Beispiel die Größe des Anhangs einer E-Mail-Bewerbung.

Es warten bei einer Bewerbung per E-Mail gleich mehrere Fettnäpfchen auf Sie, die Sie kennen sollten, um nicht mit Anlauf darin zu landen.

Wohin mit dem Anschreiben?

Das Anschreiben kann entweder direkt im Text der E-Mail enthalten sein oder als Anhang an die Bewerbungs-E-Mail angehängt werden. Ich empfehle Ihnen letzteres, da die E-Mail-Bewerbungen in den Firmen oft ausgedruckt werden und dabei das Anschreiben leicht vergessen wird, wenn es im E-Mail-Text enthalten ist.

Wenn die eigentlichen Bewerbungsunterlagen sich im Anhang der E-Mail befinden, genügen in der eigentlichen E-Mail einige wenige Sätze, aus denen hervorgeht, dass es sich um eine Bewerbung handelt und sich die eigentlichen Bewerbungsunterlagen im Anhang befinden.

Achten Sie auf die Größe des Anhangs

Anschreiben, Deckblatt mit Foto, Lebenslauf und Zeugnisse – vielleicht auch noch eine Arbeitsprobe. Schnell kommen einige Megabyte an Daten zusammen. Damit Ihre E-Mail-Bewerbung auch beim Empfänger ankommt, sollten Sie darauf achten, dass die E-Mail inklusive der Anhänge nicht größer als zwei bis maximal drei Megabyte ist.

Andernfalls kann es passieren, dass das Postfach des Empfängers schnell verstopft ist und Ihre E-Mail ungelesen im Spam-Ordner landet. Dann wird Ihre E-Mail nicht gelesen und Sie erhalten womöglich keine Antwort auf Ihre Bewerbung. Und aus dem erhofften neuen Job wird erst recht nichts.

Gestalten Sie die Anhänge übersichtlich

Vermeiden Sie mehrere ungeordnete Anhänge Ihrer E-Mail. Im Idealfall haben Sie nur einen Anhang, in dem alle Ihre Bewerbungsdokumente enthalten sind: Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf und Zeugnisse. Bedenken Sie, dass der Empfänger Ihrer E-Mail-Bewerbung jeden Anhang einzeln öffnen, gegebenenfalls ausdrucken und abspeichern muss. Dies kostet Zeit und ist nicht notwendig, wenn Sie Ihre Unterlagen in einem Anhang zusammenfassen.

Das geeignete Format für Ihren Anhang ist das PDF-Format. Außer dem Adobe Acrobat gibt es eine Reihe kostenloser Werkzeuge, mit deren Hilfe Sie PDF-Dokumente erstellen können. Beispielsweise können Sie mit dem PDFCreator mehrere Dokumente zu einer einzigen PDF-Datei zusammenfügen. Dieses Programm können Sie kostenfrei aus dem Internet herunterladen.

Was Sie sonst noch beachten sollten

Widerstehen Sie der Versuchung, Ihre Bewerbungs-E-Mail farbig zu gestalten oder ausgiebig mit Fett- oder Kursivdruck zu arbeiten oder mit vielen Unterstreichungen. Bitte wählen Sie auch keine ausgefallenen Schriftarten. Ihre Bewerbung ist kein Werbeprospekt, sondern sollte wie ein neutrales Dokument gehalten sein. Andernfalls kann sie schnell unseriös wirken.

Weiterhin sollten Sie immer den Betreff Ihrer E-Mail-Bewerbung ausfüllen und dort kenntlich machen, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Senden Sie Ihre E-Mail inklusive Anhang am besten an die namentliche E-Mail-Adresse Ihres Ansprechpartners im Unternehmen oder an eine E-Mail-Adresse wie personal@firma.de.

Senden Sie die E-Mail aber besser nicht an ganz allgemein gehaltene Adressen wie z. B. info@firma.de, da Sie hier nicht sicher sein können, ob Ihre Bewerbung beim Adressaten ankommt.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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