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Personalprozesse werden mit Business Cases effektiv

Lesezeit: < 1 Minute Tun wir die richtigen Dinge? Diese Frage nach der Effektivität wird oft nicht gestellt, da wir dazu neigen, das was wir tun immer weiter zu optimieren, ohne wirklich zu hinterfragen, ob es nicht andere Mittel und Wege gibt, unser Ziel zu erreichen. Auch unsere Personalprozesse optimieren wir immer weiter und prüfen nicht mehr, ob wir das, was wir gerade tun, auch tun sollten. Konkret: Personalprozesse sollten mit Business Cases dahingehend in Frage gestellt werden, ob sie effektiv die Leistung erbringen, die wir erwarten.

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Personalprozesse werden mit Business Cases effektiv

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Der Weg, mit dem ein Personalprozess durch einen Business Case überprüft werden kann, ist prinzipiell immer gleich. Er wird hier anhand eines Beispiels aus dem betrieblichen HR-Management dargestellt.

Personalprozess Trainingsmanagement
In einem Unternehmen, das bundesweit tätig ist, werden die Mitarbeiterschulungen hausintern in fünf regionalen Trainingszentren durchgeführt. Im Rahmen eines Business Case soll untersucht werden, ob dieser Personalprozess wie bisher fortgeführt werden soll, ob die regionalen Trainingsstandorte zentralisiert werden sollen oder ob ein Outsourcing sinnvoll erscheint.

Den Status Quo des Personalprozesses erheben
Im ersten Schritt wird der gegenwärtige Personalprozess im Detail beschrieben. In diesem Beispiel sammelt man Daten über die Durchführung von Trainings in den einzelnen Standorten, Teilnehmerzahlen, Auslastungsgrade etc. Wichtig ist auch eine detaillierte Ist-Kostenbetrachtung.

Wie könnte der Personalprozess alternativ gestaltet werden?
Hier werden die verschiedenen Lösungswege und die Unterschiede im Detail dargestellt. Dabei werden die Auswirkungen auf die Betroffenen (hier: Trainingsteilnehmer und Mitarbeiter der Trainingszentren) deutlich.

Alternativen bewerten
Im nächsten Schritt werden die Handlungsalternativen bewertet. Dabei werden prognostizierte Mengengerüste und voraussichtliche Kosten aufgestellt und die verschiedenen Alternativen für den neu zu gestaltenden Personalprozess evaluiert. In unserem Beispielfall müssen bei einer Zusammenfassung der Trainingszentren sowohl die Kosten für die Auflösung von Standorten als auch die Kosten für den Neuaufbau an einem anderen Standort berücksichtigt werden.

Ergebnisse vergleichbar darstellen
Im letzten Schritt werden die Ergebnisse so dargestellt, dass eine Entscheidungsfindung möglich ist. Die Entscheidung wird den jahrelang unverändert durchgeführten Personalprozess eventuell revolutionär umgestalten. Die Auswirkungen können erheblich sein und dürfen nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten betrachtet werden. Soll ein Personalprozess effektiv sein, muss er insbesondere unter qualitativen Gesichtspunkten betrachtet werden. Dies ist schwierig, darf bei einem vollständigen Business Case jedoch nicht fehlen.

Nehmen Sie Ihre Personalprozesse unter die Lupe. Tun Sie die richtigen Dinge? Ist das, was Sie tun, effektiv? Ob es auch effizient ist, betrachten wir in einem weiteren Beitrag.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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