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Entwicklungspsychologie und Personalentwicklung: Kognitive Leistungsfähigkeit (Teil 2)

Lesezeit: < 1 Minute Die Themen Intelligenz, kognitive Leistungsfähigkeit und Gesundheit begleiten Menschen ein Leben lang. An der Stabilität dieser Faktoren bei ihren Mitarbeitern sind Personalmanagement und Personalentwicklung langfristig interessiert.

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Entwicklungspsychologie und Personalentwicklung: Kognitive Leistungsfähigkeit (Teil 2)

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Seit mehr als 100 Jahren ist die Psychologie als junge Wissenschaft an Fragen der kognitiven Entwicklung von Menschen interessiert. Durch den demografischen Wandel sind besonders auch die Entwicklungspotentiale der Menschen im gesamten Lebenslauf in den Focus gerückt worden.

Intelligenz als Konstrukt der Entwicklungspsychologie und der Persönlichkeitspsychologie
"Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst". Diese plakative Aussage gilt auch noch heute. Trotz vieler Entwicklungen stellen auch heute noch die Intelligenztests auf die Rationalität der Menschen ab. Analytische Zusammenhänge, Analogien, geometrische Vorstellungskraft sind dominante Faktoren bei der Ermittlung der Intelligenzwerte.

Viele Studien zeigen, dass  Intelligenz nicht allein erbgenetisch bedingt ist, sondern von Umweltbedingungen abhängig ist. Diese Umweltbedingungen (Milieubedingungen) wie die Sozialisationsbedingungen beeinflussen die Intelligenzentwicklung erheblich: je mehr Risikofaktoren – z. B. niedriger Bildungsstand, Drogenkonsum der Eltern – desto niedriger fallen die Ergebnisse aus.

Für das Personalmanagement ist dieses Instrument wenig geeignet, da gerade auch neue Untersuchungen gezeigt haben, wie wichtig emotionale Intelligenz für Führungskräfte sein kann.

Kognitive Leistungsfähigkeit in der Entwicklungspsychologie
Grundsätzlich unterscheiden Entwicklungspsychologen zwei Arten von kognitiver Leistungsfähigkeit: die kristalline (feste) und die fluide (flüssige). Mit der kristallinen verbindet man Erfahrungsvermögen und Urteilskraft, die fluide beschreibt Prozesse, die mit der Geschwindigkeit zusammenhängen, z. B. der Wechsel von Aufgaben, Aufmerksamkeit und Aufgabenstellung, schnelle Informationsverarbeitung.

Unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels zeigen neuere Studien, dass die erfahrungsbezogene Kompetenz bis in das hohe Alter kaum abnimmt, ja sogar bis zum sechzigsten Lebensjahr ansteigt. Bei der fluiden Kompetenz stellt man ein Maximum um die Dreißig fest.

Personalentwicklung und kognitive Leistungsfähigkeit
In der Personalentwicklung ist das Zusammenspiel von kognitiver Leistungsfähigkeit und Gesundheitsförderung beachten! Ernährung, sportliche Aktivitäten und kognitives Training fördern die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Wie die Untersuchungen aus der Sportphysiologie zeigen, verbessern Fitnessmaßnahmen nicht nur die physiologischen Leistungswerte, sondern auch die kognitiven und das allgemeine Wohlbefinden .

Die Konzepte des Personalmanagements und der Personalentwicklung müssen darauf ausgerichtet sein!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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