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Didaktik in Sachen Sprachgebrauch: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Teilnehmern

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben alles drauf für Ihr Seminar bzw. Ihren Unterricht und trotzdem haben Sie nach einer Weile das Gefühl, dass Ihnen die Zuhörer weg(k)nicken? - Schauen Sie nicht nur darauf, was Sie vermitteln wollen, sondern legen Sie Wert darauf, wie Sie es verschicken wollen: Didaktik in Sachen Sprachgebrauch.

2 min Lesezeit

Didaktik in Sachen Sprachgebrauch: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Teilnehmern

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Achten Sie auf Ihren Sprachgebrauch

Wie Sie mit Ihrem Unterricht ankommen, liegt an drei ganz wesentlichen Punkten:

  • Themenauswahl
  • Ihr Geschick das Thema "an den Mann zu bringen", indem Sie Bezüge zur Lebenswelt herstellen
  • ein wirkungsvoller Sprachgebrauch

Die benutzte Sprache ist dann gut, wenn sie verständlich und anregend ist, nicht wenn sie fehler- oder dialektfrei ist. Sobald Sie komplizierte Sprachmittel benutzen, heißt das für verständnislose Zuhörer, dass Sie Ihr Wissen für sich behalten wollen, sonst würden Sie ja nicht so sprechen wie Sie sprechen.

Sprechen Sie klar für Ihre Zuhörer. Versetzen Sie sich in seine Vorwissens-Lage. Setzen Sie nie das voraus, was Sie schon lange wissen, aber unterschätzen Sie auch niemanden! Entwickeln Sie ein feines Gespür für Ihr Gegenüber. Sie werden mit Aufmerksamkeit belohnt werden.

Wissenschaftliche Inhalte nur mit wissenschaftlicher Sprache vermitteln?

Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass man wissenschaftliche Sachverhalte nur mit einer wissenschaftlichen Sprache erklären oder beschreiben kann. Nur da, wo eine Terminologie wirklich vereinfacht und auch nur Terminologie-Kenner im Publikum sitzen, können Sie es sich erlauben, darauf zurück zu greifen.

In allen anderen Fällen ist es an Ihnen, im griffigen Klartext zu reden, für Ihre Aufmerksamkeit zu kämpfen. Sei es durch sprachliche Provokation, Spannung Verblüffung oder starke Bilder.  Bleiben Sie so lange es geht konkret, geben Sie Beispiele, Bezüge zum Lebenskontext und vergessen Sie nie die Nutzer-Perspektive Ihrer Zuhörer.

Also nicht nur: Was hat er verstanden? Sondern auch: Was bringt es dem Zuhörer, wenn er Ihnen heute zugehört hat? Verlassen Sie den (Be-)lehrpfad und sorgen Sie für den besonderen "Dreh" in Ihren Ausführungen. Das bleibt "merk"-würdig, und das wollen Sie ja.

Beim Sprachgebrauch auf die eigenen Worte achten

Achten Sie auf Ihre Worte, denn Sie wirken Wunder: Benutzen Sie beispielsweise nicht immer dieselben Wörter, sondern sorgen Sie für Abwechslung. Reden Sie nicht im "Verlautbarungsstil" mit fünf Substantiven in einem Satz. Das schafft Distanz und Starre.

Verben bewegen, also nehmen Sie mehr davon! Reden Sie im Aktiv und überlassen Sie unpersönliche Passivkonstruktionen den Behörden. Für den Kontakt im Seminar sind Sie und nicht die Teilnehmer zuständig. Neben dem gut gewählten Inhalt sind es die gut gewählten Worte, die Sie miteinander verbinden.

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