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5 typische Fehler beim Aufbau einer Unternehmenspräsentation

Lesezeit: 2 Minuten Sie möchten Ihr Unternehmen angemessen präsentieren? Der Aufbau einer Unternehmenspräsentation entscheidet maßgeblich über den Erfolg. In diesem Beitrag wurden 5 typische Fehler zusammengestellt, die Sie dabei unbedingt vermeiden sollten.

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5 typische Fehler beim Aufbau einer Unternehmenspräsentation

5 typische Fehler beim Aufbau einer Unternehmenspräsentation

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1. Der Vortragende verwendet zu viele Fachbegriffe und Fremdwörter

Leider gibt es in Unternehmen viele Führungskräfte, die fest davon überzeugt sind, dass Fachbegriffe und Fremdwörter wichtig sind, um einem Vortrag eine inhaltliche Tiefe zu geben.

In Wahrheit sorgen Fachbegriffe und Fremdwörter aber nur dafür, dass eine Präsentation unverständlicher wird, selbst für Fachleute. Deswegen sollten insbesondere Fremdwörter immer nur dann verwendet werden, wenn es kein gutes deutsches Wort für diesen Begriff gibt.

Eine gut formulierte Unternehmenspräsentation in klarer und verständlicher Sprache erreicht sowohl ein Fachpublikum als auch Kunden, die vielleicht Ihr Unternehmen und Ihre Produkte noch gar nicht kennen.

2. Die wichtigsten Fakten werden schon am Anfang genannt

Wenn in einer Unternehmenspräsentation gleich am Anfang alle wichtigen Fakten auf den Tisch kommen, ist das für geübte Zuhörer ein Zeichen, dass sie nun nicht mehr besonders aufmerksam sein müssen. Es ist zwar grundsätzlich empfehlenswert, mit bedeutsamen Fakten einzusteigen. Aber die wichtigsten Ergebnisse sollten zum Ende hin genannt werden, damit die Zuhörer aufmerksam bleiben. Damit das gelingt, müssen Sie sich vor dem Vortrag ganz genau überlegen, welche Fakten denn wirklich wichtig sind.

Letztlich kommt es bei einer Unternehmenspräsentation immer darauf an, wen Sie erreichen wollen. Wenn Sie diese Frage im Hinterkopf haben, ergibt sich meist ganz von alleine, welche Fakten wirklich wichtig sind und welche eher als Hintergrundinformation dienen.

3. Es gibt keinen Spannungsbogen

Eine gute Unternehmenspräsentation muss einen Spannungsbogen haben, damit die Zuhörer interessiert bleiben. Beispielsweise ist es überhaupt nicht empfehlenswert, einfach Unternehmenszahlen nacheinander vorzulesen. Das ermüdet das Publikum und führt unter Umständen sogar dazu, dass viele Zuhörer die entscheidenden Fakten überhaupt nicht mehr mitbekommen.

Zum Spannungsbogen gehört auch, dass die Präsentation einen gewissen Unterhaltungswert hat. Mithilfe moderner Technologie ist es problemlos möglich, jenseits des gesprochenen Wortes das Unternehmen mit Bildern, Videos und Animationen darzustellen. Diese Möglichkeit sollte ein Vortragender unbedingt nutzen, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf einem hohen Niveau zu halten.

4. Wichtige Botschaften werden nicht prominent dargestellt

Vor einer Unternehmenspräsentation sollten Sie sich ganz genau überlegen, welche Botschaften Sie unbedingt an die Zuhörerschaft vermitteln möchten. Diese Elemente der Präsentationen müssen besonders prominent dargestellt werden, damit Sie die gewünschte Wirkung entfalten können. Es ist deswegen nicht besonders klug, diese wichtigen Botschaften in einem Nebensatz oder zusammen mit vielen anderen Fakten und Bemerkungen vorzutragen.

Jede wichtige Botschaft Ihrer Unternehmenspräsentation muss innerhalb des Vortrags eine herausgehobene Position haben, die dem Zuhörer schon aus formalen Gründen anzeigt, dass nun etwas Wichtiges kommt. Manchmal ist es auch gut, wichtige Botschaften durch Wiederholung zu verstärken.

5. Es gibt keine zusammenfassende Schlussbemerkung

Eine Unternehmenspräsentation kann relativ umfangreich sein. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie ganz am Ende noch einmal in einer Schlussbemerkung die wichtigsten Ergebnisse und Botschaften zusammenfassen. Diese Schlussbemerkung gibt den Zuhörern, die vielleicht gerade zum ersten Mal etwas über Ihr Unternehmen gehört haben, die Möglichkeit, dass gerade Gehörte noch einmal Revue passieren zu lassen. Da nach der Präsentation oftmals auch noch eine Fragerunde angeschlossen wird, ergeben sich durch die Schlussbemerkung vielleicht noch einige gute Ansatzpunkte für die Zuhörer.

Bildnachweis: Rido / stock.adobe.com

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