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Das Sieben Hüte System zum besseren Selbstmanagement

Lesezeit: 2 Minuten Ein effektives Selbstmanagement wird immer wichtiger und ist für Geschäftsleute und Hausfrauen von gleich hoher Bedeutung. Die Basis eines guten Selbstmanagement-Plans ist herauszufinden, was für Sie persönlich wichtig ist und was nicht. Das erste Problem, welches Sie in Angriff nehmen müssen, ist es, Ihre verschiedenen Rollen im Alltag wahrzunehmen. Hierbei hilft das "Sieben Hüte System".

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Das Sieben Hüte System zum besseren Selbstmanagement

Lesezeit: 2 Minuten

Das "Sieben Hüte System" ist ein Prinzip, welches von Prof. Dr. Lothar J. Seiwert in seinem Buch "Wenn du es eilig hast, gehe langsam" vorgestellt wurde.  Nach diesem System werden Ihre verschiedenen Rollen im Leben in unterschiedliche "Lebenshüte" unterteilt. Das können einige sein: Im Berufsleben können Sie nach Seiwert zum Beispiel zugleich Führungskraft, Verkaufsleiter, Mitarbeiter, Referent, oder Verbandsfunktionär sein.

Auch im Privatleben haben Sie nicht weniger Rollen: Hier können Sie zum Beispiel Ehepartner, Elternteil, Vereinsmitglied, Hobby-Koch, Nachbar oder Nachhilfelehrer sein. Das "Sieben Hüte System" eignet sich also zum Selbst- und Zeitmanagement im Büro, sowie im Privatleben.

Müssen Sie alle Rollen übernehmen?

Im "Sieben Hüte System" geht es darum, dass Sie lernen sich auf das Wesentliche zu beschränken, anstatt sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Seiwert merkt auch an, dass viele Menschen gerne in jedem Lebensbereich gleichmäßig zurückschrauben um weniger Mühen zu empfinden, erkennt aber zugleich, dass dies nicht funktionieren kann.

Deswegen empfiehlt er als Grundlage aller effektiven Selbstmanagement-Methoden die verschiedenen Rollen schriftlich nieder zu legen.

Anwendung des Systems

Erstellen Sie auf einem Blatt Papier eine Tabelle mit mindestens zwölf Feldern. In jedes dieser Felder füllen Sie einen Ihrer Lebenshüte ein. Bewerten Sie nun jeden dieser Lebenshüte mit einem Smiley. Wenn Sie eine Rolle als angenehm empfinden,  bewerten Sie diese mit einem glücklichen Smiley. Ist Ihnen eine Rolle gleichgültig? Dann bewerten Sie diese mit einem neutralen Smiley. Wenn Sie eine Aufgabe als gar unangenehm empfinden, sollte diese mit einem unglücklichen Smiley gekennzeichnet werden.

Betrachten Sie dann Ihre Lebenshüte und überlegen Sie sich genau welche dieser Lebenshüte oder -Rollen Sie loslassen können. Der schwierigste Part dieser Übung liegt mit Sicherheit darin, zu entscheiden welche Rollen fallen gelassen werden sollen. Im Nachhinein sollten Sie nur sieben Lebenshüte übrig haben, auf keinen Fall mehr. Seiwert empfiehlt Ihnen, den Folgenden Ratschlag ernst zu nehmen: "Nur die konsequente Konzentration auf das Wesentliche bei den beruflichen wie privaten Lebenshüten garantiert Erfüllung, Ausgewogenheit und Lebenserfolg. Wenn Sie nach oben wollen, müssen Sie Ballast abwerfen."

 Kompromisse sind nötig

Problematisch an diesem System ist mit Sicherheit, dass davon ausgegangen wird, Sie könnten diese Entscheidungen immer ohne negative Konsequenzen treffen. So gibt es in Ihrem Beruf mit Sicherheit Rollen, welche zwar zum Job gehören, Ihnen aber keine sonderliche Freude bereiten. In solchen Fällen muss dann wohl leider eine Ausnahme gemacht werden, jedoch sollten Sie dann insbesondere darauf achten, dass Ihnen Ihre anderen Lebenshüte passen.

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