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Lebensrollen: Welche Rolle wollen Sie spielen? (Teil 2)

Lesezeit: 2 Minuten Unliebsame Rollen im Leben zu spielen, kann auf Dauer nur Demotivation bedeuten. Sie sollten deshalb Ihre übernommenen Rollen im Leben überprüfen und unangenehme Rollen ablegen. Wie Sie dies am besten machen, erfahren Sie hier.

2 min Lesezeit

Lebensrollen: Welche Rolle wollen Sie spielen? (Teil 2)

Lesezeit: 2 Minuten

Legen Sie unangenehme Rollen ab
Wenn Sie Rollen innehaben, die Ihnen nicht behagen, müssen Sie versuchen, diese Rollen abzulegen. Dies geht meistens nicht von heute auf morgen. Aber nur selten gibt es objektive Gründe, die uns daran hindern, unangenehme Rollen abzulegen. Häufig ist es die eigene Bequemlichkeit, die uns daran hindert, unliebsam gewordene Rollen im Leben nicht mehr zu spielen.

Die Macht der Bequemlichkeit
Es ist schon erstaunlich, welchen Einfluss die Bequemlichkeit auf unser Leben hat. Der innere Schweinehund lässt sich nicht so leicht besiegen. Was er gewohnt ist, kann nicht schlecht sein, so die innere Überzeugung. Oftmals steht auch die Angst vor den Reaktionen der anderen dahinter, die es uns schlicht nicht ermöglicht, bestimmte für uns negative Rollen abzulehnen. 

Zukunftsszenario: Welche Rolle wollen Sie spielen?
In diesem Fall sollten Sie ein Zukunftsszenario entwickeln. Was würde sich ändern, wenn Sie Ihre unliebsame Rolle ablegen? Entwickeln Sie ein Best- und Worst-Case-Szenario. Das heißt, was würde es bedeuten, wenn Sie so weitermachen wie bisher und Ihre Rolle brav ausüben. Und was würde sich ändern, wenn Sie plötzlich eine andere Rolle übernehmen würden.

Im Worst-Case-Szenario könnte es bedeuten, dass Sie im schlimmsten Falle Ihre Freunde verlieren. Die Frage ist dann aber, ob dies wirkliche Freunde waren. Wahre Freunde verlieren Sie nicht, wenn Sie signalisieren, dass Sie für bestimmte Rollen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Im Best-Case-Szenario sollten Sie sich freier fühlen. Frei von Druck, der aufgrund unzähliger Erwartungen auf Ihnen lastete, frei von Unlust, Demotivation und psychischem Stress.

Beachten Sie bitte, dass Sie auf Dauer diesem psychischem Stress ohnehin nicht standhalten können. Viele gesundheitliche Probleme resultieren daraus, dass wir Rollen innehaben, die uns zwar zugedacht wurden, die wir aber nicht spielen wollen. 

Suchen Sie sich Ihre Rollen selbst aus
Sie sollten deshalb versuchen, all Ihre Rollen, die Sie künftig nicht mehr spielen wollen, abzulegen. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: Machen Sie eindeutig klar, dass Sie bestimmten Erwartungen ab sofort nicht mehr nachkommen werden und entledigen sich somit Ihrer Rolle mit sofortiger Wirkung.

Da dies aber nicht so einfach ist, haben Sie auch die Möglichkeit, Rollen nach und nach abzulegen. Bringen Sie hierfür Geduld mit. Oft ist es gar nicht notwendig, von heute auf morgen Rollen abzulegen. Stehen Sie künftig einfach nicht mehr so oft zur Verfügung. Reduzieren Sie behutsam die an Ihnen gestellten Erwartungen. Bauen Sie Ihre Rollenerwartungen also nach und nach ab. Bis Sie es geschafft haben, sich Ihrer unliebsamen Rollen zu entledigen.

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