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3 Gründe, wieso Sie für Schlangen vor Ihrem Laden sorgen sollten

Lesezeit: 2 Minuten Das nächste iPhone kommt heraus – und Sie lesen in der Zeitung, dass mal wieder "Verrückte" schon 48 Stunden vor Öffnung der Stores begonnen haben, sich in eine Schlange zu stellen. Stellen? Vielmehr legen, mit Schlafsack und wechselseitigem Bewachen für Toiletten-Gang und Besorgen von Essen und Trinken. Wieso sollten auch Sie dafür sorgen?

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3 Gründe, wieso Sie für Schlangen vor Ihrem Laden sorgen sollten

3 Gründe, wieso Sie für Schlangen vor Ihrem Laden sorgen sollten

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Im folgenden Artikel erkläre ich Ihnen wieso auch Sie dafür sorgen sollten, dass Ihre Kunden Schlange stehen.

Was heißt „Schlange bilden“ eigentlich?

Im Grunde geht es nur um das Eine: Es entsteht ein Engpass, im Falle des iPhones die erste Produktion. Wer zu spät kommt, muss schlicht länger warten. Das ist für viele Fans ein Problem – Fans, darum geht es: Wenn Wartezeiten entstehen, hat ein Produkt (bzw. Unternehmen) offenbar eine starke Marke, die übrigens auch hohe/höhere Preise rechtfertigt, im Vergleich zu Mitbewerbern.

Heißt für Sie, wenn Sie Engpässe definieren, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, bilden Sie Schlangen. Etwa, indem Sie eine geringe(re) Menge Ihres Produkts oder Ausführen Ihrer Dienstleistung ankündigen: Das geht im Handwerk, bei Veranstaltungen („…bereits ausverkauft“) übrigens auch zeitlich: „Nurmehr bis… erhältlich“ und dergleichen.

Eine Schlange vorm Laden?

Wenn Sie über physische Standorte verfügen, einen Laden also, zeigt sich Schlangen-Bilden visuell eindeutig. Das erleben Aldi-Filialen heutzutage vor allem montags, donnerstags und samstags, jeweils zum Start der inzwischen drei Produkt-Angebots-Phasen einer Woche. Denn von vorne herein ist klar, dass je Filiale nur so viel der Sonder-Angebote verfügbar sein wird, dass die gesetzliche Vorgabe erfüllt wird.

Es gilt also das Windhund-Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das funktioniert immer wieder, überzeugen Sie sich selbst! Und wie geht das? Produkt-Wechsel, Preis-Reduzierung, Aktionen, Neuheiten, Ausverkauf – in der heutigen Zeit ist viel erlaubt, was vor ein, zwei Jahrzehnten tabu war, laut UWG (Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb). Achten Sie dennoch darauf, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, Ihr Rechtsanwalt hilft Ihnen dabei.

Doch wie bildet man „virtuelle Schlangen“?

Sie haben einen Online-Shop und bieten Ihre Produkte oder Dienstleistungen lediglich im Internet an? Dann haben Sie es ebenfalls in der Hand, Schlangen zu bilden! Das Vorbild dafür lieferte in den 1990-er Jahren das Fernsehen, in der Hoch-Zeit von DRTV (Direct-Response-TV), heute als Homeshopping durchaus noch gang und gäbe.

Aufgefordert wird, per Telefon zu kaufen – und genannt ist jeweils die Stückzahl, die noch verfügbar ist. Der Zähler läuft runter, ähnlich wie bei Online-Auktionen (dort ist es in der Regel die Zeit). Wer Ihre Dienstleistung anfordert wiederum, erfährt, dass ein Termin bzw. noch eine bestimmte Anzahl an Produkten verfügbar ist. Sie haben gar keinen Engpass und sind dankbar für jeden Kunden? Dann sollten Sie künstlich verknappen: Sagen Sie dem Kunden, dass Sie zur Zeit einen Engpass haben, aber machen Sie dennoch darauf aufmerksam, dass sein gewünschtes Produkt nicht gänzlich unerhältlich ist. Sondern dass er einfach etwas warten muss, bis Sie den Engpass überwunden und das Produkt wieder verkaufen können. So behält der Kunde sein Interesse und hat das Gefühl etwas stark nachgefragtes erwerben zu wollen.

Bildnachweis: Klaus Eppele / stock.adobe.com

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