Existenzgründung

Die größten Irrtümer: Eine falsche Investition ist nicht schlimm

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geschrieben von experto.de

Bei einer Existenzgründung sollte nicht nur die Idee stimmen, sondern auch deren finanzielle Planung. Investitionen, die zum falschen Zeitpunkt getätigt werden oder die viel zu hoch sind, erhöhen den Kapitalbedarf unnötig und können sogar das Aus der noch neuen Existenz bedeuten. Worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier!

Die Gründung einer Existenz sollte gut durchdacht sein. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie hier auf die finanziellen Investitionen legen. Viele Existenzgründer haben zunächst einmal falsche Vorstellungen von ihrem Finanzbedarf. Die Kosten werden falsch eingeschätzt oder im schlimmsten Falle gar nicht erst richtig durchkalkuliert.

Dazu gehören auch die sogenannten Anlaufkosten, die Sie noch bis zu dem Zeitpunkt aufwenden müssen, ab dem Ihre Existenz dann genügend Gewinn bringt, um den finanziellen Mindestbedarf abdecken zu können. In Deutschland hat man als Existenzgründer viele Möglichkeiten, sich bei der Finanzplanung umfassend beraten zu lassen.

Eigenkapital und Fremdkapital

Wichtig sind dabei besonders zwei Begriffe: Eigenkapital und
Fremdkapital. Eigenkapital bezeichnet das Geld, das Sie selbst in Ihr
Unternehmen investieren. Wenn Sie sich damit selbstständig machen, sind
Sie weitaus unabhängiger und können den Banken Sicherheiten bieten.
Dennoch tragen Sie bei dieser Art der Finanzierung auch das volle
unternehmerische Risiko.

Als Fremdkapital werden die Finanzmittel bezeichnet, die nicht von
Ihrer Seite, der unternehmerischen Seite kommen, die Ihnen aber zu
bestimmten Konditionen zur Verfügung gestellt werden, wie ein Darlehen
einer Bank oder bestimmte Förderprogramme.

Genau planen

Eine Existenzgründung kostet viel Geld, und wie viel genau, das sollten Sie mit einer Kapitalbedarfsplanung ausrechnen. Rechnen Sie dabei sowohl mittel- als auch langfristig und in jedem Fall immer sehr präzise; besonders in Hinsicht auf den Umsatz und die Rentabilität.

Suchen Sie nach Vergleichswerten, kalkulieren Sie eher mit niedrigen Umsätzen und rechnen Sie auch die schwankende Konjunktur mit ein. Erst wenn Ihr gesamter Kapitalbedarf errechnet ist und die Finanzierung mit der Bank besprochen wurde, sollten Sie mit der Existenzgründung loslegen.

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