von Wera Nägler, veröffentlicht in Büroorganisation
Kennen Sie das? Sie haben erst Anfang des Monats in Ihrem Büro (mal wieder) gründlich aufgeräumt. Ohne Papierstapel, dem Handy-Ladekabel, 20 herumliegende Kugelschreibern und gebrauchten Briefumschlägen hat Ihnen Ihr Schreibtisch selbst viel besser gefallen. Zudem haben Sie Ihren USB-Stick noch nicht wiedergefunden, das Laminiergerät steht herum und Sie sind auch nicht dazu gekommen, die Ablage vom letzten Monat abzuheften.
Fast könnten Sie resignieren. Dabei wissen Sie selbst, dass Sie sich damit schaden, denn Sie verlieren viel Zeit und "lassen Nerven". Jetzt würden Sie gern verstehen, warum Sie immer wieder in die gleiche Unordnungsfalle tappen und wie Sie Abhilfe schaffen können.
Was treibt uns in die Unordnung?
Perfektionismus, die Angst vor Ersetzbarkeit und fehlende Ordnungsprinzipien sind mögliche Gründe, dass die Ordnung nicht von Dauer ist. Wie kann das aussehen?
7 Tipps für das Üben der täglichen Ordnung
Je nachdem, welche Ordnungsprobleme Sie haben und welche Ursachen vielleicht dahinter stehen, können die nachfolgenden Tipps greifen. Suchen Sie sich das passende heraus:
Jetzt sind Sie dran – Ordnung halten
Wenn Sie sich in einigen Punkten wieder erkannt und mehrere Tipps Sie angesprochen haben, dann übernehmen Sie sich nicht. Alte Gewohnheiten wirft man selten mit einem Fingerschnips über Bord. Suchen Sie sich eine Strategie aus und wenden Sie sie in den nächsten sechs Wochen täglich an. Wenn Sie das schaffen, können Sie sich gratulieren und haben nach den Erkenntnissen der Gehirnforschung gute Chancen, ältere Verhaltensweisen zu überlagern.
Statt "viel/alles auf einmal", was nach fünf Tagen versandet, konzentrieren Sie sich auf eine einzige Handlung. Jeden Tag. Üben. Und dann erst nehmen Sie sich den nächsten Schritt vor. Tragen Sie also Ihre drei Favoriten gleich in Ihre Aufgabenliste ein für in sechs Wochen bzw. in drei Monaten. Anstrengend? Vielleicht. Lohnenswert? Auf jeden Fall!
Gutes Gelingen!
Ihre Wera Nägler, Expertin für Büroorganisation
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