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Welcher Fressnapf eignet sich für Ihr Tier?

Lesezeit: 2 Minuten Bei Fressnäpfen für Tiere scheiden sich die Geister. Die einen bevorzugen Edelstahlnäpfe, die anderen schwören auf Plastik- beziehungsweise Kunststoffnäpfe. Doch welcher Fressnapf ist der richtige für mein Tier? Welche Nachteile haben Plastiknäpfe und welche Kunststoffnäpfe? Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

2 min Lesezeit
Welcher Fressnapf eignet sich für Ihr Tier?

Welcher Fressnapf eignet sich für Ihr Tier?

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Sie haben einen Hund oder eine Katze, die Sie sehr mögen, um die sie sich gerne kümmern und für die Sie nur das Beste wollen? Gerade die Ernährung der Tiere ist ein interessantes Thema, zu dem es viele verschiedene Meinungen gibt.

Jedoch fängt das Thema Ernährung schon beim Napf an, aus dem die Tiere fressen. Viele verschiedene Arten gibt es, vom Material her sind es aber immer nur drei Sorten, die es zu kaufen gibt und zwar Edelstahl, Keramik oder Plastik beziehungsweise Kunststoff. Alle Materialien haben ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile.

Edelstahlnäpfe haben viele Vorteile

Edelstahlnäpfe werden häufig als hygienischer empfunden als Plastiknäpfe. Sie haben keine Poren, in die Flüssigkeiten einziehen, können sich nicht verfärben (oder zumindest schwerer) und sind leicht zu reinigen. Sie können einfach in die Spülmaschine gesteckt werden, und werden durch das sehr heiße Wasser hygienisch sauber. Zudem ist Edelstahl unkaputtbar, was gerade bei Tieren, die vielleicht auch mal in dem Napf kratzen oder mit ihm spielen wichtig ist.

Der Nachteil von Edelstahl ist allerdings, dass Wasser aus einem Edelstahlnapf immer etwas metallisch schmeckt. Es gibt Tiere, die das Trinken aus einem Edelstahlnapf verweigern, da der Geschmack nicht mehr neutral ist. Zudem sind die meisten Edelstahl-Fressnäpfe relativ leicht, rutschen dadurch schnell weg und können von den Tieren einfach bewegt werden, was sehr laut sein kann.

Ein Fressnapf aus Plastik kann Ihrem Tier schaden

Plastiknäpfe gibt es in allen möglichen bunten Farben, sie sehen nett aus, sind meist günstig und daher ist es nicht so schlimm, wenn mal einer kaputt geht. Allerdings werden Plastik-Fressnäpfe von vielen Tierhaltern als weniger optimal empfunden. Sie sind leicht zu zerkratzen, gerade von Katzen, sie können ebenfalls leicht bewegt werden und manche sind nicht spülmaschinenfest, wodurch die Reinigung etwas weniger gründlich ausfällt als bei Edelstahlnäpfen.

Zusätzlich können die Tiere mit ihren Krallen ganz leicht minimale Plastikpartikel abkratzen, die dann im Futter landen und mitgegessen werden. Einige Katzenhalter berichten sogar von einer Akne am Kinn bei ihren Katzen, nachdem diese regelmäßig aus Plastiknäpfen gefressen haben.

Bei Hunden, die regelmäßig aus Plastiknäpfen fressen, kann es zu Lefzenentzündungen oder Lefzenekzemen kommen. Plastiknäpfe sollten immer aus lebensmittelechtem Plastik sein, denn Weichmacher können billiges Plastik lösen und sind nicht speichelfest.

Ein Keramiknapf ist eine gute Alternative zu Edelstahl

Keramiknäpfe sind auch eine gängige Variante, um Tieren ihr Futter anzurichten. Keramiknäpfe haben viele Vorteile. Sie sind schwer und können daher von den Tieren nicht so leicht bewegt werden, sie können in der Spülmaschine gereinigt werden und zumindest in unbehandelter Keramik sind keine krankmachenden Stoffe enthalten, so wie im Plastik.

Keramik-Fressnäpfe, die behandelt und mit einer Glasur überzogen sind, können im Gegenzug zu unbehandelter Keramik Schwermetalle enthalten, die in der Glasur vorhanden sind. Zusätzlich zerspringen Keramiknäpfe in ihre Einzelteile, wenn sie aus großer Höhe hinfallen.

Tier- und Menschengeschirr sollten voneinander getrennt werden

Wichtig bei der Fütterung von Haustieren ist, dass das Geschirr der Tiere sich von dem der Menschen unterscheidet. Tiere sollten daher nicht von den gleichen Tellern oder aus den gleichen Schüsseln essen wie Menschen. Am besten bedient sind Tierhalter mit einem Fressnapf aus Edelstahl und einem Trinknapf aus unbehandelter Keramik. Plastik sollte aufgrund zu vieler Risiken vermieden werden.

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Bildnachweis: artefacti / stock.adobe.com

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