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Vitamin C: Hilfe gegen Krebs?

Lesezeit: 2 Minuten Ob Vitamin C tatsächlich vor Erkältungen schützt, ist nicht bewiesen. Aber jetzt haben Forscher herausgefunden, dass das als Ascorbinsäure bekannte Vitamin gegen Krebs helfen könnte.

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Vitamin C: Hilfe gegen Krebs?

Vitamin C: Hilfe gegen Krebs?

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Nicht nur wenn es draußen kalt und nass ist, steigt die Zahl der Erkältungen stark an. Um das Immunsystem zu stärken, konsumieren viele kränkelnde Menschen Massen von Vitamin C. Ascorbinsäure soll schließlich das Immunsystem stärken und die Dauer einer Erkältung verkürzen. Ob Vitamin C tatsächlich gegen Erkältungen hilft, wird unter Wissenschaftlern allerdings heftig diskutiert.

Vitamin C: Eine neue Waffe gegen den Krebs?

Jetzt könnte sich aber ein anderer Nutzen des bekannten Vitamins ergeben haben, denn in einer sehr hohen Dosierung kann Vitamin C sogar Krebszellen abtöten. Außerdem kann sich das Wachstum der Krebszellen um bis zu 50 Prozent verlangsamen. So das Ergebnis einer Studie aus den USA.

Um den Krebs zu bekämpfen, reicht es aber nicht, jeden Tag ein paar Mandarinen oder Orangen zu essen. Die krebshemmende Wirkung kam bei den Nagern erst zustande, wenn die Ascorbinsäure in sehr hoher Dosierung direkt in die Blutbahn gespritzt wurde.

Darum hilft es auch nichts, wenn man das Vitamin C in höherer Dosis schluckt. Denn der Körper hat eine natürliche Schutzfunktion, damit nicht zuviel Vitamin C ins Blut gelangen kann. Überschüssige Vitamine werden einfach ausgeschieden. Das berichten die Wissenschaftler des National Institute of Health (NIH) in Bethesda.

Hochdosiertes Vitamin C bekämpft Krebszellen

Die Ascorbinsäure hilft gegen Krebs, weil sie in hoher Dosis die Bildung von aggressivem Wasserstoffperoxid unterstützt. Dieser Stoff kann Krebszellen abtöten, ohne dabei gesunde Zellen zu zerstören.

Bei Mäusen haben die Forscher den Effekt bereits nachgewiesen. Dabei mussten sie den Tieren rund vier Gramm Vitamin C pro Kilogramm Körpergewicht spritzen. Bei den Nagern verlangsamte sich das Wachstum der Krebszellen, und es haben sich weniger Geschwüre gebildet.

Ein Mann mit rund 80 Kilogramm bräuchte rund 320 Gramm Ascorbinsäure. Dass die Auufnahme einer solchen Menge möglich ist und dem Körper nicht schadet, haben die Forscher mit freiwilligen Testpersonen bereits herausgefunden. Jetzt wollen die Wissenschaftler Ascorbinsäure häufiger in der Krebsbehandlung einsetzen.

Bildnachweis: Orawan / stock.adobe.com

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