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Trennung und Scheidung: Das Trennungsgespräch

Lesezeit: < 1 Minute Das Trennungsgespräch ist für den späteren Verlauf einer Trennung und Scheidung immens wichtig. Falsch gesetzte Akzente können unnötige Schwierigkeiten im weiteren Trennungsweg hervorrufen. Sorgen Sie deshalb für Chancengleichheit vor, während und nach dem Trennungsgespräch.

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Trennung und Scheidung: Das Trennungsgespräch

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Trennung und Scheidung: Das Trennungsgespräch

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Zunächst stellt sich tatsächlich die Frage, wie ernsthaft der Trennungsgedanke vorhanden ist. Denn gerade in einer längeren Beziehung MUSS eine Trennung thematisiert werden, bevor sie vollzogen wird. Falls Sie Ihren Partner ohne Vorbereitung vor vollendete Tatsachen stellen, ist Stress und Konfrontation vorprogrammiert. Geben Sie also dem Partner die Chance, auf einen ernsthaften Trennungsgedanken reagieren zu können! Dazu drei Regeln:

Trennungsgespräch – Regel 1

Sorgen Sie grundsätzlich beim Trennungsgespräch für eine möglichst entspannte Atmosphäre. Kinder, egal welchen Alters, sollten nicht dabei sein.

Trennungsgespräch – Regel 2

Reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Wir alle neigen gerne dazu, Probleme zu verdrängen oder runter zu spielen. Sagen Sie klar, dass eine Trennung bevorsteht, wenn sich die Umstände nicht ändern. Nur dann gibt es die Chance, einen falschen Kurs zu korrigieren.

Trennungsgespräch – Regel 3

Achten Sie im Trennungsgespräch auf Ihre innere Ausgeglichenheit und die Wahl ihrer Worte. Bedenken Sie, dass sich der Partner bei der Konfrontation mit diesem Thema zwangsläufig angegriffen fühlt. Sprechen Sie also keine Vorwürfe aus, sondern senden Sie Ich-Botschaften.

Problematischer wird es, wenn einer der Partner die Trennung gedanklich bereits vollzogen hat (häufiges Anzeichen ist eine neue „heimliche“ Beziehung). Hier besteht meist keine Hoffnung, dass die bestehende Ehe mit beidseitiger Kraft „gerettet“ werden kann oder will. Wie weit nun die „Wahrheit“ im ersten Trennungsgespräch ausgesprochen wird, ist abhängig vom vorhandenen Dialogniveau der Partner. Wichtig ist, dass dem Partner keine „falschen“ Hoffnungen gemacht werden. Sonst ist der Weg für weitere Dialoge versperrt.

Steht die Trennung fest, vereinbaren Sie ein zweites Gespräch. Geben Sie dem Partner so die Chance, eine eigene Position zu beziehen. Bereiten Sie sich vor, indem Sie bereits zusätzliche Informationen oder Vorschläge zur Trennungssituation parat haben. Häufig bietet es sich an, den Trennungsweg durch professionelle Hilfe zu unterstützen (z.B. mittels Scheidungsberater).

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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