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Stört Kaffee den Herzrhythmus?

Lesezeit: < 1 Minute Wer morgens seine Tasse Kaffee trinkt, hofft auf den Energieschub, den das Koffein verleihen soll. Aber einige Menschen lehnen Kaffee ab, weil er angeblich den Herzrhythmus stört. Aber stimmt das auch?

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Stört Kaffee den Herzrhythmus?

Stört Kaffee den Herzrhythmus?

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Dass Kaffee das Herz und den Kreislauf beeinflusst, ist eine Tatsache. Durch das Koffein steigt der Blutdruck, die Herzfrequenz nimmt zu und das Herz schlägt kräftiger. Das spüren besonders empfindliche Menschen in Form von so genannten Palpitationen. Dabei spüren sie den Herzschlag, was von vielen als unangenehm und teilweise sogar gefährlich empfunden wird.

Aber dass Kaffee den Herzrhythmus stört, ist nur ein Gerücht, das sich schon lange hält. Menschen mit Rhythmusstörungen bekommen daher immer noch häufig die Empfehlung, ihren Kaffee-Konsum einzuschränken. Aber dass Koffein das Herz nicht aus dem Takt bringt, hat nun eine US-Studie ergeben, die den Einfluss von Koffein auf das Herz untersucht hat.

In einer Langzeitstudie analysierten US-Forscher aus Oakland die Daten von mehr als 130.000 Patienten. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, wie häufig Patienten mit Herzrhythmusstörungen aufgrund in die Klinik eingewiesen wurden, weil sie zu viel Kaffee getrunken hatten.

Kaffee hält das Herz im Takt

Bei dieser Analyse kamen die Wissenschaftler zu einem überraschenden Ergebnis. Denn Kaffeetrinker kamen seltener wegen Rhythmusstörungen ins Krankenhaus als Kaffee-Abstinenzler. Die Forscher fanden sogar eine so genannten „Dosis-Wirkungs-Beziehung“.

Das heißt im Klartext, dass Kaffeetrinker, die vier Tassen Kaffee am Tag trinken, ein 18 Prozent niedrigeres Risiko für Herzrhythmusstörungen haben als Kaffee-Verweigerer. Trinkt man eine bis drei Tassen, verringert sich das Risiko noch um rund 7 Prozent. Von den Untersuchten Personen kamen 2,6 Prozent wegen Herzrhythmusstörungen in die Kliniken, die Hälfte davon wegen Vorhofflimmerns.

Im Übrigen hat wohl nur Kaffee diese Auswirkung auf das Herz. Teetrinker hatten kein verringertes Risiko.

Bildnachweis: Photocreo Bednarek / stock.adobe.com

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