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Rotterdam – diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie kennen

Lesezeit: 2 Minuten Rotterdam ist und bleibt eine Hafenstadt der Niederlande. Typische Merkmale kennt die Stadt nicht. Hier gibt es weder Grachten noch Windmühlen, weder Holzbrücken noch Freizeitparks. Architekten nahmen nach dem Zweiten Weltkrieg die Herausforderung an, Rotterdam ein neues, innovatives Gesicht zu verleihen. Wer diese Architekten sind und welche ihrer Bauwerke sie unbedingt besichtigen sollten, wenn Sie in der Stadt sind, lesen Sie hier.

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Die Erasmusbrücke

Die Gedanken sind frei, wenn man an den Ufern der Maas stehend den Blick zum neuen Wahrzeichen in Rotterdam schweifen lässt. Das gigantische Bauwerk legt sich wie ein Tor zur Stadt über das Wasser. Ihr Architekt ist Ben van Erkel. Sie ist die derzeit längste Schrägseilbrücke der Welt.

Der asymmetrische Standpfeiler, 139 Meter hoch, ähnelt einem Schwan. Wenn die Nacht sich sternenklar über Rotterdam legt, taucht die Erasmusbrücke in ein zauberhaftes Licht, perfekt geeignet für Romantiker.

Kop van Zuid

Die Liebhaber moderner Architektur flanieren gerne am Südufer der Innenstadt. Hier befindet sich das höchste Wohnhaus in Rotterdam, gebaut nach Plänen von Alvaro Siza. Es ist kaum zu glauben: 1982 nannte die Rotterdamer Kunststiftung Kop van Zuid ein „städtebauliches Experiment“. Der Maastoren, ein Entwurf des niederländischen Büros Dam & Partners, spiegelt sich wie die anderen Gebäude der Rotterdamer Skyline in der ruhig fließenden Maas.

Wilheminapier

Aktiv, lebendig, einzigartig, visionär ist die neue „Schlagader“ in Rotterdam. Der Wilheminapier ist eine Halbinsel Kop van Zuids. Seit 2009 ist das Viertel eines der größten Bauprojekte der Niederlande. An diesem städtebaulichen Projekt ist erneut der Architekt Rem Koolhaus beteiligt.

Sein „De Rotterdam“, ein multifunktionales Gebäude bestehend aus drei Türmen, brilliert die architektonische Szene. Die drei Türme scheinen sich spielerisch in- und untereinander zu verschieben. Im Gebäude können Hotelzimmer gebucht, zahlreiche Wohnungen, viele Büros gemietet oder gekauft werden. Cafés und Restaurants verführen zu einer kulinarischen Reise, stets mit Blick auf die Skyline.

Die Kubus-Wohnungen

Die (Kijk-) Kubus-Wohnungen bereichern den Rundgang durch das architektonisch neue Rotterdam. Das avantgardistische Projekt wurde nach Plänen des Architekten Piet Blom errichtet. Die auf der Spitze stehenden Würfel sind übrigens ein beliebtes Fotomotiv. Die Wohnungen können besucht und gemietet werden. Städtereisende zieht es in die Daueraustellung. Fotos und Videos dokumentieren die Entwicklung und Entstehung der Kubus-Häuser in Rotterdam zwischen 1978 und 1984.

Das „stillgelegte“ Kreuzfahrtschiff „De Rotterdam“

Gönnen Sie sich den Besuch auf dem Kreuzfahrtschiff „De Rotterdam“. Das Schiff wurde 1958 von der Königin Juliana getauft. Ihre erste Fahrt führte von den Niederlanden nach New York. Danach folgten Schicksalsjahre, bis es in der Stadt an der Maas ihren wahren Hafen und ihre Bestimmung fand. Heute ist es ein „auf dem Wasser liegendes“ Hotel in Rotterdam. Fragen Sie nach einer Führung an Bord, heute Teil der gegenwärtigen Architektur.

Das niederländische Institut für Architektur

Der krönende Höhepunkt einer Tour durch die Architektur Rotterdam führt direkt zum Nederlands Architectuurinstituut (NAi), einem Gebäude von Jo Coenen. Das Haus bietet verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung an. Es beherbergt die größte Sammlung niederländischer Architekten, Beginn 17./18. Jahrhundert.

Zugleich ist es ein Archiv, Museum und Bibliothek. Gern wird das NAi als Veranstaltungsort genutzt. Es bietet Raum für Forschung und Wissenschaft, einen Platz für Konferenzen und Podiumsdiskussionen. Selbstverständlich ist es öffentlich zugänglich. Wechselnde Ausstellungen und Publikationen bereichern den Exkurs.

Fazit: Rotterdam ist die niederländische Stadt der Architekten. Eine Besichtigung der Stadt und der hier beschriebenen Bauwerke lohnt sich!

Bildnachweis: Eric Gevaert / stock.adobe.com

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