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Parabene in der Schönheitspflege: Darauf sollten Sie achten

Lesezeit: 2 Minuten Sie sind ins Gerede gekommen: Parabene. Als Konservierungsmittel findet und fand man sie in unzähligen Schönheitsprodukten. Welche Wirkung sie haben und worauf Sie beim Kauf Ihrer Kosmetik achten sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

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Parabene in der Schönheitspflege: Darauf sollten Sie achten

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Parabene – Nutzen und Risiko der Konservierungsstoffe

Schönheitsprodukte müssen haltbar gemacht werden. Würde man dies nicht tun, könnten sie allenfalls kurzfristig und nur im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Öle, sind ideale Nährböden für Bakterien. Als häufige Haltbarkeitsmittel nutzt man Parabene. Dabei handelt es sich um chemische Verbindungen, die nicht nur gegen Bakterien, sondern auch gegen Pilze wirken. Allerdings ähneln sie Hormonen – in diesem Fall den weiblichen Östrogenen.

Vor einiger Zeit führten englische Studien zur Vermutung, dass Deosprays mit Parabenen das Brustkrebsrisiko erhöhen könnten. Die Verbraucher waren alarmiert und viele Hersteller reagierten, indem sie aus einigen Produkten Parabene entfernten und auf andere Stoffe zurückgriffen.

Was ist dran an der Angst vor Parabenen?

Die Meinungen gehen hier auseinander. Bei neueren Untersuchungen hat sich gezeigt, dass Parabene zumindest so gut wie nie Allergien auslösen. Dies scheint deutlich häufiger bei Ersatzmitteln zu sein.

Die Sorgen um ein erhöhtes Krebsrisiko haben sich eher nicht bestätigt. So sieht das Deutsche Krebsforschungsinstitut DKFZ in Heidelberg keinen Zusammenhang zwischen dem Konservierungsstoff und vermehrten Krebserkrankungen.

Bleibt jedoch die Überlegung, wie Parabene zusammen mit anderen chemischen Zusätzen im Körper wirken. Bei anderen Stoffen hat sich gezeigt, dass zwar ein geringes Vorkommen des einen Mittels im Körper zu keinen Beeinträchtigungen führt. Das Zusammenspiel mit all den anderen Substanzen, denen man täglich ausgesetzt ist, ist kaum erforscht.

Was heißt das nun für den Verbraucher?

Hier ist Selbstverantwortung gefragt. Besonders bei Kindern sollte man auf parabenfreie Pflegemittel achten. Der kindliche Körper ist weitaus anfälliger gegen Belastungen chemischer Art. Im Sinne der Gefährdungsvorbeugung ist ein Verzicht anzuraten. In Dänemark sind Propyl- und Butylpara­ben in Kosmetika für Babys und kleine Kinder verboten.

Naturkosmetik bietet kosmetische Mittel mit Alkohol oder ätherischen Ölen als Alternative an. Kleine Verpackungen sind ebenfalls eine gute Maßnahme Keime und Schimmel zu verhindern.

Bei Öko-Test führen Parabene in Pflegeprodukten inzwischen zu einer Abwertung um eine Note.

Bildnachweis: Monika Wisniewska / stock.adobe.com

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